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Bergungskosten im vierstelligen Bereich

Großkarolinenfeld: Betrunkene Jugendliche versenken gestohlenen Bagger in Bach

Mitten in der Nacht wurde der Bagger mit einem Schwerlastkran geborgen.
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Mitten in der Nacht wurde der Bagger mit einem Schwerlastkran geborgen.
  • VonPaula Trautmann
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„Einmal mehr hat sich bewahrheitet, dass zu viel Alkohol zu allerlei Unsinn verleiten kann“, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei Bad Aibling. Was war geschehen? In der Nacht auf Donnerstag haben zwei alkoholisierte Jugendliche einen 16 Tonnen schweren Bagger gestohlen und in einen Bach gesetzt.

Großkarolinenfeld – Ein 17- und 18-Jähriger aus Großkarolinenfeld unternahmen eine Spritztour mit dem gestohlenen Bagger und fuhren bis nach Bad Aibling. Auf einer Verbindungsstraße zwischen Harthausen und der Kurstadt rutschte das Fahrzeug von der Straße und kippte in einen Bach.

Der 17-jährige Fahrer verletzte sich dabei leicht und trug Abschürfungen und Prellungen davon. Ein Unbekannter verständigte den Notruf.

Drei Stunden Bergung

Neben der Polizei rückten die Feuerwehren Harthausen und Großkarolinenfeld gegen 22.45 Uhr an, da eine „nicht unerhebliche Menge“ an Öl und Diesel im Gewässer vermutet wurde. Wie sich später herausstellte, handelte es sich nur um Öl in geringer Menge, so Großkarolinenfelder Kreisbrandinspektor Max Goldbrunner.

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Dennoch montierte ein Angestellter des Wasserwirtschaftsamts Rosenheim drei Sperren, die das Öl gegebenenfalls aufnehmen. Den Bagger selbst zu entfernen, sei aufwendig gewesen und habe drei Stunden gedauert. Ein privates Bergungsunternehmen musste dafür mit einem Schwerlastkran anrücken. Die Kosten sind laut Polizei noch nicht abzuschätzen, voraussichtlich aber im vierstelligen Bereich.

Das Ermittlungsverfahren ist eingeleitet

Der 17-jährige Fahrer muss den Einsatz bezahlen. Bei der Polizeikontrolle hatte der Minderjährige zudem über 0,3 Promille, auf das genaue Ergebnis der Blutabnahme warte die Polizei noch. Der Führerschein wurde ihm entzogen.

Nun erwartet den Jugendlichen ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis, unbefugtem Gebrauch eines Kraftfahrzeugs und der Gewässerverunreinigung. „Es kann zu einer Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe kommen“, sagt Polizeibeamter Fritz. Letzteres sei jedoch wahrscheinlicher.

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