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Grundsatzbeschluss im Gemeinderat

Ein halber Meter mehr Sicherheit: Gehweg an Großkarolinenfelder Hauptverkehrsachse wird verändert

Zwei Meter breit soll der Bürgersteig an der Westseite der Karolinenstraße werden – es sei denn, Baumwurzeln stehen dem entgegen. Mehr Platz schaft mehr Sicherheit für Fußgänger und radelnde Kinder.
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Zwei Meter breit soll der Bürgersteig an der Westseite der Karolinenstraße werden – es sei denn, Baumwurzeln stehen dem entgegen. Mehr Platz schaft mehr Sicherheit für Fußgänger und radelnde Kinder.
  • VonKatharina Heinz
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Die Karolinenstraße soll ausgebaut werden. Zwar ist noch offen, wie das im Detail aussehen soll. Doch irgendwie muss man ja anfangen. Deswegen fasste der Gemeinderat einen entsprechenden Grundsatzbeschluss: Mit dem Bürgersteig geht‘s los.

Großkarolinenfeld – „Da sich der Zustand der Straße in den letzten Jahren erheblich verschlechtert hat, soll der Ausbau der Straße jetzt geplant und im Jahr 2023 ausgeführt werden“, lautete der Beschluss, der einstimmig gefasst wurde. Damit wolle man das Vorhaben „anschieben“, wie Bürgermeister Bernd Fessler (parteilos) erklärte. Außerdem könne man dann beginnen, möglich Fördertöpfe zu erschließen.

50 Zentimeter werden von Fahrbahn abgeknappst

Als ungefähre Vorgaben schlug die Verwaltung Folgendes vor: Da es sich bei der Karolinenstraße um eine Hauptverkehrsachse handelt, soll die Fahrbreite mit mindestens sechs Metern vorgesehen werden. Aktuell hat die Fahrbahn 6,50 Meter. Der halbe Meter soll dem Gehweg auf der Westseite zugerechnet werden, der damit von 1,50 Meter auf zwei Meter verbreitert wird. Der Gehweg auf der Ostseite bleibt bei 1,50 Metern.

Warum der westliche Gehweg verbreitert werden soll, erklärte der Bürgermeister so: „Die Schulkinder bis zwölf Jahre dürfen ja auf dem Gehweg radfahren, zusätzlich haben wir dort die Fußgänger.“ Der westliche Gehweg werde auch deshalb vermehrt genutzt, da es dort weniger Querstraßen gibt.

Detailplanung kommt noch

Einige Stellen müsse man sich in der Detailplanung noch genauer ansehen, erklärte Fessler. Etwa die Einmündung der Marienberger Straße, wo sich die Frage nach einer Fahrbahnüberquerungshilfe, besser bekannt als Insel, stellt.

Das Grundkonzept sowie der Verringerung der Straßenbreite auf sechs Meter begrüßten die Gemeinderäte. Weniger dürfe es nicht sein, damit ein Begegnungsverkehr auch mit Bussen oder landwirtschaftlichen Maschinen noch möglich sei. Die Reduzierung – auch in Kombination mit den parkenden Autos an der Straße – sorge vielleicht für eine geringere Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer.

Wunsch nach Radweg

Einige Gemeinderatsmitglieder wünschten sich allerdings einen Radweg. Tae Su Yoon (CSU) brachte einen aufgemalten Radweg auf der Straße ins Spiel. Doch auf welcher Seite sollte der sein und wo sollten dann die Autos parken, kamen direkt die Einwände. Fessler meinte, dafür bräuchte man eine größere Straßenbreite.

Manfred Raig (PLW) fragte, ob sich bei einem Parkverbot in der Straße ein Radweg ermöglichen ließe. „Das würde nur gehen, wenn die Autos ganz grundsätzlich auf den Radwegen fahren würden“, entgegnete Fessler. Zudem brauche es eine gute Begründung, wenn man ein durchgehendes Parkverbot verordnen wolle. Josef Lausch (FW-GBV) meinte, dass die parkenden Autos auch zur Temporeduzierung beitragen würden.

Beide Gehwege sind der Gemeinde wichtig

Bauamtsleiter Markus Czaja brachte auf den Punkt: „Wir glauben, dass der östliche Gehweg auch wichtig ist.“ Wenn beide Gehwege beibehalten werden sollen, ließe sich ein Radweg nur zulasten der Fahrbahn realisieren. Und bei einer Fahrbahn von 5,50 Meter Breite werde es mit dem Begegnungsverkehr schon schwierig.

Das leuchtete den Gemeinderatsmitgliedern ein. Sie stimmten einstimmig für das Vorhaben. Bürgermeister Fessler erklärte, dass man die Maßnahme 2023 durchführen wolle. Die Kosten trage die Gemeinde, insofern sie sich nicht über Zuschüsse gegenfinanzieren lassen.

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