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Lange Nacht der Musik

Premiere in Bruckmühl: Warum der „Triftbach Sound“ nach Wiederholung schreit

„Jake in a Box“ sorgten im „Non solo Pizza“ im Herzen Bruckmühls für Partystimmung.
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„Jake in a Box“ sorgten im „Non solo Pizza“ im Herzen Bruckmühls für Partystimmung.
  • VonJohann Baumann
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Mit dem „Triftbach Sound“ ging in Bruckmühl jetzt wieder eine neue Veranstaltung an den Start. Fünf Musikformationen unterhielten in fünf Lokalitäten die Musikfans. Die konnten den Abend in vollen Zügen genießen – mit Musik, Tanz, Drinks und natürlich mit Freunden und Bekannten.

Bruckmühl – So genossen die Gäste in der „Marktküche“ den gefühlvollen Sologesang von „Michi Covert“ (alias Michael Lermer aus Prien), dem „Bruce Springsteen vom Chiemsee“ just am 73. Geburtstag seines Idols. In seiner Setliste tauchten unter anderem Springsteen-Hits auf wie „Dancing the Dark“ und „Hungry Heart“, aber auch „Johnny be Good“ (Chuck Berry) und „Hey Jude (Beatles).

Tanz in Geschäften und Restaurants

In der ehemaligen „Jeanseria“ trat die Band „Strange Fruit“ aus dem Salzburger Land auf, benannt nach einem Protestsong in der Interpretation von Billie Holiday.

In der „Jeanseria“ wurde eifrig getanzt.

Wolfgang, Bernie und Alex lieferten Blues, Rock- und Popmusik vom Feinsten und animierten ihr Publikum zum Tanzen. In ihrem Repertoire befanden sich unter anderem „Message in a Bottle“ (The Police), „Hey Tonight“ (CCR), „Purple Rain“ (Prince) und „Paperback Writer“ (Beatles).

Im italienischen Lokal „Non solo Pizza“ gastierten „Jack in a Box“ aus dem Traunsteiner Raum, die Pop, Rock, Oldies, Blues und Charthits mit groovigem Sound und mehrstimmigem Gesang präsentierten.

Die Gäste im „Non solo Pizza“ waren begeistert.

Im „Titel-Katalog“ von Wolfgang, Bernie und Paul waren unter anderem „Chasing Cars“ (Snow Patrol) und „Loosing my Religion“ (R.E.M“) vertreten, aber auch der „Jailhouse Rock“ (Elvis Presley) und „Ring of Fire“ (Johnny Cash).

Austro-Pop im Altenheim

Dominierte bei den Liedern der ersten drei Bands die englische Sprache, schlug das Duo „Mia zwa“ eine ganz andere Richtung ein. Obwohl keine „Ösi-Muttersprachler“ boten Sepp und Reini (aus Riedering und Bad Feilnbach) eine begeisternde Hitparade von Austro-Pop-Erfolgen. Dazu gehörten unter anderem „Reif für die Insel“ (Peter Cornelius), „Macho Macho“ (Rainhard Fendrich), „Der Kommissar“ (Falco) und „Irgendwann bleib i dann dort“ (STS). Schauplatz der Handlung war der einzige Open-Air-Standort des XXL-Musikabends, das mit viel Kerzenlicht und einer Feuerschale stimmungsvoll dekorierte Atrium des Altenheims „Blumenwinkl“.

Fetzige, frische Musik im Pfarrheim

Für fetzige und frische Musik sorgte im Pfarrheim Herz Jesu die Gruppe „Baambrass“ aus dem Chiemgau. Der bayerisch-englische Bandname setzt sich aus „Baam“ (Buben) und „Brass“ (Blechblasinstrument) zusammen und erklärt damit die instrumentale Besetzung. Ihre weitere Besonderheit besteht darin, dass ihr Programm im „LaBrassBanda“-Stil ausnahmslos selbst geschriebene Lieder enthält.

„Baambrass“ heizte mit fetzigen Songs die Stimmung im Pfarrsaal an.

Als Songschreiber fungieren dabei Pius und Steff, die weiteren Musiker sind Tom, Franze und Waste. In ihren Liedern wie „Euphorie“ beschreiben sie, „was mit dir passiert, wenn du euphorisch bist“, beschäftigen sich in „Gummara“ mit dem Gummara-Erdäpfe-Salat (Gurken-Kartoffelsalat), schildern im „Boarischer Bua“ weißblaue Lebensfreude oder in „Huck Baule“ die Befindlichkeit eines mit Schwierigkeiten behafteten Lebens. Dem „Schmai“ (Schnupftabak) widmen sie gar einen Reggae.

In der „Marktküche“ unterhielt „Michi Covert“ (alias Michael Lermer) die Gäste.

Wenngleich das Publikumsinteresse bei der Premiere des „Triftbach Sounds“ noch etwas verhalten war, herrschte in den einzelnen, räumlich nicht allzu großen Lokalitäten durchweg eine großartige Stimmung, und das Publikum spendete überall kräftigen Beifall: Der „Triftbach Sound“ schreit eindeutig nach Wiederholung.

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