Glückliche Kinderaugen

Die Krippe macht Picknick im Freien mit der Vize-Leiterin Sylvia Leonhard. stache

Ostermünchen. – In den Kindertageseinrichtungen zog in den letzten Wochen allmählich wieder Leben ein, auch in Ostermünchens katholischen Kindergarten: Hier wurden neben den Notgruppen in Kinderkrippe und Kindergarten mittlerweile auch die Vorschulkinder, Geschwisterkinder und Integrationskinder aufgenommen, allerdings wochenweise gestaffelt.

Ab 1. Juli alleKinder an Bord

Mit Begeisterung betraten die Kleinen wieder „ihre“ Kindertagesstätte. Ohnehin ist der Kontakt zwischen den Kindern und den Erzieherinnen während Corona nie abgerissen. Es wurden Briefe geschrieben, Geburtstagsgeschenke vorbeigebracht und Überraschungen für Mutter- und Vatertag vorbereitet, damit die Kleinen zuhause eine Überraschung für Papa und Mama basteln können.

In der Kinderkrippe wurde sogar ein kleines Geschichtenbuch geschrieben über den Floh Klaus. So gestaltete sich die Eingewöhnung reibungslos. Und auch auf die Unterstützung der Familien legte die Kindertagesstätte ihr Augenmerk, man verzichtete sogar auf die Pfingstferien in diesem „Corona-Jahr“.

Zeitfenstervergeben

Für das Bringen und Abholen der Kinder wurden Zeitfenster vergeben. Die Eltern tragen eine Mund-Nasen-Maske, betreten aber das Gebäude nicht. Auch für Fremde ist der Zutritt verboten. Die strengen Regeln wurden positiv aufgenommen. „Wir haben ein sehr gutes Feedback von den Eltern erhalten“, betonte Leiterin Martina Brumbauer.

Überhaupt ist sie absolut zufrieden mit dem Teamworking zwischen ihr und den vielen Kolleginnen. Viele Stunden grübelten sie und ihr Team hierüber. Gemeinsam erarbeitete man die Konzepte und gemeinsam setzt man sie nun um. Die positive Resonanz aus der Elternschaft zeigt, dass man auf dem richtigen Weg ist. Das ist auch notwendig, denn die Vorgaben seien gewaltig und die Umsetzung nicht gerade einfach. Nicht nur, wenn es ums Niesen oder ums Händewaschen geht.

Auch im Garten muss für Trennung, sprich Abstand, gesorgt werden, das heißt unterschiedliche Zeiten und abgetrennte Areale.

Allerdings sehnen die Ostermünchner doch die guten alten Zeiten wieder herbei. Brumbauer: „Wir hoffen, dass im Herbst wieder Normalität einkehrt.“ Auf alle Fälle schon ein wenig am 1. Juli, denn ab diesem Datum sind alle Kinder wieder „an Bord“.

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