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Sommerkonzert des evangelischen Jugendchors Bruckmühl in der Johanneskirche

Den Glauben in die Welt gesungen

Die Liedtexte wurden an die Wand projeziert. Foto wagner

Bruckmühl - Sommerlich luftig und jugendlich lässig traten sie auf, die Mitglieder des evangelischen Jugendchors Bruckmühl bei ihrem Sommerkonzert in der Johanneskirche. Sie bewiesen einmal mehr, dass christlicher Glaube nicht mit verstaubtem Mauerblümchendasein zu assoziieren ist, sondern gelebt werden kann und will im jeweiligen Zeitgewand und musikalischen Zeitgeschmack.

Ihre religiösen Liedtexte, jeweils zum Mitlesen und Mitsingen an die Kirchenwand projiziert und von Pfarrer Harald Höschler oft kurz interpretiert, sind ein ju-belnder Lobpreis Gottes, die erzählen, was man von Gott Vater und Jesus weiß und wie seine Schöpfung, seine Botschaft und sein Leben wirken.

Zum Teil lange und interessant aufgebaute instrumentale Intros sowie Textwiederholungen am Schluss gaben den Sängern und Zuhörern Zeit zur Meditation, der Wechsel zwischen Instrumentalmusik (mit Gitarren, Flöten und Keyboards), Chor- und Sologesang sorgte für "Farbigkeit". Locker ging es auch während des Konzertes zu: Die Musiker wechselten Ort und Instrumente, aus dem Chor traten Solisten heraus und die Kirchenbesucher sangen und klatschten, teils stehend, mit. Pfarrer Höschler war mittendrin, moderierte, musizierte (mit Gitarren, Guitalele und der großen Trommel) und sang.

Wie jedes Jahr waren auch Chormitglieder zu verabschieden. Diesmal war auch der Zivi dabei, der sieben Jahre dem Chor angehörte und während des Krankenhausaufenthalts Pfarrer Höschlers zu seinem "Pri-vatsekretär" und Verbindungsglied zur Gemeinde wurde. Honoriert wurde auch das Engagement von Andreas österlin, der, obwohl bereits aus dem Chor ausgeschieden, immer noch unverzichtbar mit dabei ist und nun die Aufgabe übernommen hat, die neuen Keyboardspielerinnen einzuüben.

Lob zollte man auch der Chorleiterin Lisa May, die seit einem Jahr in Regens-burg studiert und jeden Freitag zur Chorprobe nach Bruckmühl kommt. Mit "si-cherer Hand" und eindeuti-gen Gesten führte sie Chor und Orchester und über-nahm häufig die Soloparts.

Der Eintritt zu diesem Konzert war wie immer frei, Spenden waren erbeten. Der Erlös war dieses Mal für Talitha Kumi, ein vom Berliner Missionswerk getragenes christliches Schulzentrum in Israel bestimmt, das sich besonders für Frieden und Verständigung im heiligen Land einsetzt.

Auch dieses Sommerkonzert selbst war ein Zeichen friedlicher ökumenischer Zusammenarbeit - entstammt doch ein nicht unbeachtlicher Teil der Sänger und Sängerinnen der katholischen Nachbarpfarrei St. Korbinian. Deren Mütter sorgten mit belegten Brötchen und Getränken während der Pause zur Steigerung des Spendenaufkommens. Das Schlußlied war traditionsgemäß "We believe" (wir glauben) - "und das meinen wir auch so", betonte Pfarrer Höschler. dwa

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