Gipfelkreuz auf dem Eckersberg bekommt den Segen

Monika Scheidl und Sohn Franz sowie Vorsitzender Anton Millauer schmücken die Andachtsstätte mit einem farbenfrohen Kräuterkranz.
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Monika Scheidl und Sohn Franz sowie Vorsitzender Anton Millauer schmücken die Andachtsstätte mit einem farbenfrohen Kräuterkranz.

Bad Feilnbach –. Ein neues Gipfelkreuz ziert den höchsten Punkt des Eckersberg in der Ortschaft Kematen.

Versehen mit geistlichem Segen durch Pater John, Pfarrvikar der Pfarrei St. Martin Au im Pfarrverband Maria Morgenstern, wurde das Symbol gläubiger Christen seiner Bestimmung übergeben.

Kreuze auf dem beschaulichen Hügel auf etwa 680 Meter, im westlichen Teil der Gemeinde Bad Feilnbach mit dem anmutenden Weiler Eckersberg, haben seit jeher Tradition. Die letzte Zierde prägte 60 Jahre den Gipfel und war durch den ständigen Wechsel der Witterung in die Jahre gekommen, wie Anton Millau-er, Vorsitzender vom Krieger- und Veteranenverein Kematen-Dettendorf erläuterte. Ein Ersatz wurde notwendig und in Zusammenarbeit mit dem Krieger- und Veteranenverein und der Familie Franz Scheidl (Junior) mit seiner Anna sowie Mama Monika in die Tat umgesetzt. Das Holz, eine Roteiche, hatte Franz Scheidl (Senior) vor 20 Jahren eigens für das Symbol als Zeichen des Gekreuzigten geschlagen und gelagert. Am Zusammenbau beteiligten sich vereinseigene Fachleute des Zimmererhandwerks, wie Anton Millauer, Sepp Impler und Wolfgang Engelsberger.

Das neue Kreuz an- und auf sich nehmen und in Anlehnung an den Vers aus dem Matthäus-Evangelium, Mt 10,37-42, Jesus Christus nachfolgen, nutzten zahlreich Mitglieder sowie Gläubige aller Generationen um den Eckersberg. Den würdevollen Rahmen bereicherte die Fahnenabordnung vom Trachtenverein „Edelweiß“ sowie die des ausrichtenden Vereins. Dieser hatte seine vereinseigenen Böllerschützen mitgebracht, welche mit Salutsalven die Feierlichkeit eröffnete. Für musikalische Begleitung sorgte das Quintett der Trachtenkapelle Dettendorf.

Allerdings stand die Veranstaltung auch im Zeichen des ungebetenen Gastes „Corona“. Entsprechend achteten alle auf die derzeit geltenden Rahmenbedingungen wie Abstands- und Hygieneregelungen. Dafür lohnte der himmlische Schöpfer mit Regenfreiheit und herrlichem Panoramablick auf die östliche und südliche Gebirgskette sowie nach Westen hin zu den Weilern Birkmann, Schweigfeld und Grub. pes

Pater John segnet das Kreuz mit dem Spruch aus dem Matthäus-Evangelium „Wer sein Kreuz auf sich nimmt, nimmt mich an“. Strim

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