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LESERFORUM

Gilt in der Gemeinde Tuntenhausen zweierlei Maß?

Leserbrief zum Beitrag „Tuntenhausen wird laut: Bürgermeister Georg Weigl ruft zur Protestwelle gegen Brenner-Vorzugstrasse auf“ im Lokalteil:

„Vehement argumentiert Bürgermeister Weigl gegen den durch den Brenner-Nordzulauf verursachten Landschaftsverbrauch und Wegfall landwirtschaftlicher Nutzflächen in der Gemeinde. Wie glaubhaft ist diese Argumentation angesichts des Landschaftsverbrauchs, den Weigl selbst in seiner Gemeinde durch die zahlreichen, aktuell geplanten Baugebiete verursacht?

Der Einfachheit und Bequemlichkeit halber werden diese Baugebiete an den verschiedenen Ortsrändern geplant, statt in Ortsmitte die freien Grundstücke zu bebauen, wie es Paragraph 1 des Baugesetzbuches vorschreibt. So werden landwirtschaftliche Nutzflächen zerstört.

Allein drei große Baugebiete rund um den 1000 Einwohner zählenden Ort Hohenthann, die heute teilweise von Biobauern bewirtschaftet werden, gehören dazu. Darüber hinaus die Baugebiete in Bolkam, Biberg Süd, Beyharting Mitte (einziges Projekt der Innenverdichtung), Innerthann, Thal, Tuntenhausen-Weiherwiesen und Tuntenhausen-Nord sowie zahlreiche weitere kleinere Bebauungspläne mit einzelnen Bauplätzen.

Warum soll der durch die Bahn verursachte Flächenverbrauch verwerflicher sein als der selbst verursachte Flächenverbrauch durch die vielen und in Relation zur Gemeindegröße überproportionalen Baugebiete in der Gemeinde? Hier ist dringend ein Umdenken notwendig – zum Schutz unserer Landschaft, Landwirtschaft und ländlichen Struktur. Glaubwürdigkeit entsteht nur durch konsistentes Handeln, nicht durch laut werden.

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