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Gewaltige Wasserwege via Turbinen

Bad Aibling - Viele sind an dem Leitzachkraftwerk in Vagen schon vorbeigefahren, badeten im Wasser der Stauweiher oder im Seehammersee, mit dessen Wasser das Werk zur Stromerzeugung betrieben wird. Der Historische Verein Bad Aibling nutzte die Gelegenheit zu einer Führung.

Der Besuch des Leitzachkraftwerkes der Stadt München in Vagen, das als Pumpenspeicherkraftwerk erbaut wurde und zu dem der Historische Verein einlud, war ein Volltreffer. Über 60 Personen folgten dem zweiten Vereinsvorsitzenden Diplom-Ingenieur Walter Ram, um an der über eine Stunde dauernden Führung teilzunehmen. Am großen eisernen Eingangstor hieß zunächst Diplom-Ingenieur. Ulrich Krayss die Gäste willkommen.

Im ersten Teil der Führung erzählte dieser Interessantes über den Bau des Kraftwerkes im Jahr 1906. Beeindruckt waren die Besucher vom 1984 eingerichteten Museum, in dem einiges von der Maschinenausstattung von 1913 zu sehen war. Neben einer riesigen Turbine waren ein Schwungrad, Generatoren, Turbinenregler zur Steuerung der Wasserzufuhr bis hin zu den hydraulischen Modellen des 20. Jahrhundert aufgebaut.

Auf dem Weg zum neuen Krafthaus erklärte Krayss den Wasserzulauf zum Seehammersee mit dem Wasser der Mangfall, Schlierach und Leitzach und die Nutzung des Wassers, das durch riesige Rohre nach Vagen in das Leitzachkraftwerk geleitet wird. Je nach Bedarf wird das Wasser wieder in den See zurückgepumpt oder von den Stauweihern in die Mangfall geleitet. Während der Führung beantwortete Krayss viele Fragen, die mit der Energiebewirtschaftung und dem Ablauf der Stromerzeugung für die Stadt München zu tun haben.

Besonders beeindruckt haben bei der Besichtung die Schaltzentrale, von der aus das ganze Werk gesteuert und überprüft werden kann, sowie die riesigen Turbinen, durch die täglich bei Bedarf einige tausend Kubikmeter Wasser fließen. og

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