„Gern Verantwortung übernommen“

Josef Schmid

Nein, denn es ist schön Verantwortung an junge, dynamische Politiker abzugeben.

Herr Schmid, nach so langer Zeit in der Kommunalpolitik: Fällt der Abschied da schwer?

Was waren aus Ihrer Sicht die prägendsten Entscheidungen in diesen Jahrzehnten?

Das waren die Planung und der Bau der Therme, die Entwicklung des US-Camps, der Bau des Rathauses mit Umgestaltung des Marienplatzes, der Kauf des alten Rathauses am Klafferer, die Brandschutzsanierung der Schulen und Kindergärten und die Aufstellung eines Stadtentwicklungsplans mit Flächennutzungsplan. Ein besonderes Anliegen als langjähriger Kommandant war mir der Um- und Neubau der Feuerwehrhäuser im Stadtgebiet. Planung des Feuerwehrhauses Bad Aibling. Zu den wichtigen Entscheidungen zählt sicher auch die aktuelle Planung der St.-Georg-Schule.

Was hat Sie dazu bewogen, das Amt so lange auszuüben?

Der Zuspruch der Bürger, sich für ihre Probleme und Anliegen einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen.

Was hat sich in der kommunalpolitischen Arbeit in dieser Zeit alles geändert?

Die Stadt Bad Aibling entwickelt sich sehr gut und schnell. Die Stadträte sind mit der regen Bautätigkeit, der Schaffung von Kindergarten- und Mittagsbetreuungsplätzen und vielen weiteren stets wachsenden Aufgaben gefordert. Der Zeitaufwand für diese Aufgaben steigt ständig.

Was können Sie den neu im Stadtrat vertretenen Mitgliedern aus Ihren Erfahrungen heraus für eine erfolgreiche Arbeit mit auf den Weg geben?

Die Themen sollen sachlich und fair miteinander diskutiert werden, um eine gute Entscheidung für die Stadt und den Bürger zu treffen. Ein guter Stadtrat sollte auch das Ohr am Bürger haben. Interview Eva Lagler

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