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Fachkräftetag am 27. März

Geriatrische Reha eröffnet im Juli: Am Blumenhof in Bad Feilnbach gibt‘s noch freie Stellen

Geschäftsführer Stephan Merz erklärt, wie die Patientenzimmer für die künftige Fachklinik für geriatrische Rehabilitation konzipiert wurden: Sie sollen eine angenehme Atmosphäre und ideale Arbeitsbedingungen miteinander verknüpfen.
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Geschäftsführer Stephan Merz erklärt, wie die Patientenzimmer für die künftige Fachklinik für geriatrische Rehabilitation konzipiert wurden: Sie sollen eine angenehme Atmosphäre und ideale Arbeitsbedingungen miteinander verknüpfen.
  • Kathrin Gerlach
    VonKathrin Gerlach
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Im Juli soll die Fachklinik für geriatrische Rehabilitation in Bad Feilnbach eröffnen. Die Bauarbeiten laufen nach Plan, doch an ausreichend Fachkräften fehlt es noch immer. Welche beruflichen Perspektiven sich am Fuße des Wendelsteins eröffnen.

Bad Feilnbach – Es geht voran auf der Baustelle der Fachklinik für geriatrische Rehabilitation im Medical Park Blumenhof in Bad Feilnbach. Die Arbeiten laufen planmäßig. Wie trotz Pflegenotstands und einrichtungsbezogener Impfpflicht viele neue Mitarbeiter gefunden werden konnten und worauf es beim Endspurt bis zur Eröffnung im Juli ankommt, erklärt Stephan Merz, Geschäftsführer des Medical-Park Bad Feilnbach, im Interview mit dem Mangfall-Boten.

Wie war die Resonanz auf den Fachkräftetag im Februar?

Stephan Merz:Sehr gut. Wir haben seitdem mehr als 50 Vorstellungsgespräche mit Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten geführt, und es konnten bereits zahlreiche neue Mitarbeiter gewonnen werden. Wir wollen die beste Mannschaft für den Start der Geriatrie im Frühsommer aufstellen und sind dafür auf einem guten Weg.

Hat der neue Chefarzt Dr. Rainer Ahrens auch schon Ärzte für sein medizinisches Team gefunden?

Stephan Merz:Ja, darunter sind auch Rückkehrer. So zählt zum Ärzteteam unserer neuen Geriatrie beispielsweise Dr. Juliana Ghenea, die wir für die spannende Aufgabe der Mitgestaltung des neuen Fachbereichs wieder gewinnen konnten. Die Fachärztin baute ab 2016 schon die damals neue neurologische Klinik am Reithofpark in Bad Feilnbach mit auf und behandelte dann fünf Jahre Patienten in der Frührehabilitation. Da sie eine leidenschaftliche Alters- und Notfallmedizinerin ist, will sie in der geriatrischen Rehabilitation nun ältere Menschen beim Erhalt ihrer Selbstständigkeit aktiv unterstützen, damit sie in ihr häusliches Umfeld zurückkehren können.

Haben Sie das neue Blumenhof-Team schon beisammen?

Stephan Merz:Wir waren zwar schon sehr erfolgreich, aber die Personalgewinnung für die geriatrische Rehabilitation im Blumenhof geht weiter. Für den Start im Frühsommer und den weiteren Aufbau im Jahr 2022 werden weiterhin nicht nur Fach- und Assistenzärzte, Pflegekräfte und therapeutische Spezialisten – vor allem Ergotherapeuten und Logopäden – gesucht, sondern auch Psychologen und Mitarbeiter für den Sozialdienst sowie Reinigungs- und Servicekräfte.

Ist ein weiterer Fachkräftetag geplant?

Stephan Merz:Ja, schon am Wochenende: Am Sonntag, 27. März, führen wir von 10 bis 14 Uhr, am Blumenhof in Bad Feilnbach einen zweiten Fachkräftetag durch. Viele Führungskräfte – unter anderem der Chefarzt sowie die Pflegedienst- und Therapieleiterinnen – unserer künftigen Fachklinik für geriatrische Rehabilitation am Blumenhof stehen für ein persönliches Kennenlernen und alle Fragen der potenziellen neuen Kollegen zur Verfügung. Sie wollen das patienten- und mitarbeiterorientierte Konzept anhand der Raumaufteilung erläutern, die in der jetzigen Bauphase schon gut erkennbar ist.

Ist die einrichtungsbezogene Impfpflicht eine Hürde bei der Personalakquise?

Stephan Merz:Aus meiner Sicht eher nicht. Aber es bewerben sich auch nur Personen mit einer entsprechenden Immunisierung. Insofern kann ich das nicht beurteilen.

Haben Sie auch ausländische Fachkräfte eingestellt?

Stephan Merz:Bislang haben wir überwiegend deutsche Fachkräfte eingestellt. Jedoch werden wir sicher auch Kollegen einstellen, die im Ausland geboren wurden und schon länger in Deutschland sind und auch solche, die erst kürzlich nach Deutschland gekommen sind.

Hoffen Sie darauf, auch ukrainische Kriegsflüchtlinge mit einer entsprechenden Ausbildung einstellen zu können?

Stephan Merz:Aktuell gehen wir davon aus, dass es nicht zu kurzfristigen Einstellungen kommen wird. Zunächst müssten – die fachliche Eignung vorausgesetzt – die sprachlichen Voraussetzungen geschaffen werden.

Apropos Umbau: Gibt es schon ein Musterzimmer für die Patienten?

Stephan Merz:Daran haben wir lange getüftelt, um Wohlfühl-Atmosphäre mit Barrierefreiheit und Funktionalität zu verknüpfen. Das Musterzimmer ist in seiner endgültigen Form jetzt fertiggestellt. Sturzvermeidende Haltemöglichkeiten überall, leicht erreichbare Lichtschalter, ein selbstverständlich rollstuhlgerechtes Bad und nicht zuletzt das Ein- und Aussteigen erleichternde Bett sind nur einige der durchdachten Einrichtungselemente, welche auf die speziellen Bedürfnisse älterer Menschen abgestimmt sind.

Nach welchen Kriterien wurden die Patienten-zimmer eingerichtet?

Stephan Merz:In die Konzeption flossen Erkenntnisse aus Medizin, Pflege und Therapie ein, auch in Details wie extra viel Platz für den alltäglichen Pflegebedarf. Besondere Atmosphäre ins Reha-Leben sollen großflächige Landschaftsbilder in den Patientenzimmern bringen. Alles für das wichtigste Ziel der Geriatrie: Bestmögliche Genesung an Geist und Körper für ein selbstbestimmtes Leben auch im fortgeschrittenen Alter.

Wann werden die ersten Patienten erwartet?

Stephan Merz:Wir starten im Juli mit der Aufnahme der ersten Patienten und ich darf sagen, dass sich das gesamte Team schon auf den Start freut.

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