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Musikkapelle spielt auf

Genuss pur unter freiem Himmel bei der der Lichterserenade in Bad Feilnbach

Mit einer bunten und vielseitigen Blasmusikmischung verwöhnte die Musikkapelle Bad Feilnbach die zahlreichen Besucher am Musikpavillon. Strim
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Mit einer bunten und vielseitigen Blasmusikmischung verwöhnte die Musikkapelle Bad Feilnbach die zahlreichen Besucher am Musikpavillon. Strim
  • VonPeter Strim
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Auch die zweite Ausgabe der Lichterserenade der Musikkapelle Bad Feilnbach bestätigte sich als Kulturveranstaltung mit dem Prädikat „Genuss pur“. Was alles geboten war.

Bad Feilnbach – Die Wertung kam von den vielen Besuchern, darunter Bürgermeister Anton Wallner mit Gattin Elisabeth, Ehrenmitglieder und ehemalige aktive Musiker der Feilnbegger Musi, Vertreter benachbarter und befreundeter Musikkapellen sowie Gäste, die sich derzeit als Urlauber oder Erholungssuchende in der Region aufhalten.

Optik verstärktdie Akustik

Sie alle wurden nach allen Regeln der Kunst von einer bunten Blasmusikmischung unter freiem Himmel verwöhnt. Verstärkt wurden die akustischen Reize durch das optische Ambiente aus über eintausend bunten Lichtern, die sich über dem Kurpark am Rathaus und Musikpavillon verteilten. Künstlerische Hände aus den Reihen der Musikerinnen und Musiker zauberten mittels bunter Teelichter sogar die Silhouette der „Schlafenden Jungfrau“ vor dem Maibaum.

Mit jungen Musikern verstärkt eröffnete der Trommlerzug der Musikkapelle Bad Feilnbach, die zweite Bad Feilnbacher Lichterserenade.

Das Motiv verleitete manchen Besucher zu einem Selfie oder Fotomotiv fürs Familienalbum oder Freundeskreis. Mit einem bravourösen und taktvollen Aufmarsch eröffnete der Trommlerzug, erstmals durch junge Schlagzeuger erweitert, einen verheißungsvollen Musikabend.

Mit dem „Jubiläumsmarsch“ – komponiert vom einstigen und legendären Dirigenten Alois Schmid – steuerte die Musikkapelle unter der Leitung von Stefan Kirchberger aus drei Richtungen das Ziel „Musikpavillon“ an. Passend zum Titel „Von Freund zu Freund“, Komponist Karl Scharnagl, hatte Dirigent Stefan Kirchberger ein buntes Repertoire an Märschen, Konzertmärschen, Walzer und Polkamelodien namhafter Blasmusikschreiber und -arrangeure an Schmankerln für die Liebhaber und Freunde erlesener Blasmusik ausgesucht. Als Vorgeschmack erholsamer Urlaubstage legten die Musiker einen feurigen „Pasodoble“, einen spanischen Zigeunertanz, auf.

Erinnerungen wurden bei manchem Zuhörer wach, als die Kapelle ein beschwingtes Potpourri an den bekanntesten Hits der legendären schwedischen Popgruppe „ABBA“ darbot und anschließend mit einem Medley eine „Kultur-Tour“ mit Schlagern in die 70er- Jahre unternahm.

Eine humorvolleVerschnaufpause

Zwischen den einzelnen Darbietungen, etwa als Verschnaufpause, sorgte Robert Gsinn in seiner bewährten bayerischen Art mit Witzen und Anekdoten für Heiterkeit. Im Rahmen seiner Wortbeiträge wertete der Moderator die beiden jährlichen Lichterserenaden als unverzichtbare kulturelle Höhepunkte in Bad Feilnbach, auf die Stefan Kirchberger seine Musikerinnen und Musiker mit Leidenschaft und Hingabe vorbereitet.

Über Tausend bunte Lichter, über den Kurpark verteilt, brachte die Jugend der Musikkapelle zum Leuchten. Darunter die Silhouette der „Schlafenden Jungfrau“.

Stolz seien Blaskapelle und ebenso der Musikverein auf die vorbildliche Jugendarbeit, die sich anhand von Neuzugängen widerspiegelt. Entsprechend werden freiwillige Gaben in Form raschelnder Scheine gerne angenommen und zweckgebunden für die Nachwuchsförderung verwendet, wie Gsinn betonte.

Ebenso seien stets junge Burschen und auch Damen in der Kapelle mit Interesse an einer lebendigen Blasmusik, wie sie in der Musikkapelle Bad Feilnbach gelebt wird, willkommen. Für das leibliche Wohl sorgten Mitglieder des Musikvereins.

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