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GEMEINDERAT BEAUFTRAGT PLANER MIT PROJEKT AM MAREISRING

Kita mit Wohnhaus in Feldkirchen wird etwa 7,6 Millionen Euro kosten

Die neue Kindereinrichtung am Mareisring mit drei Krippen- und einer Übergangsgruppe sowie einem Wohnhaus werden dort gebaut, wo jetzt noch das Container-Ausweichquartier des Pfarrkindergartens steht.
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Die neue Kindereinrichtung am Mareisring mit drei Krippen- und einer Übergangsgruppe sowie einem Wohnhaus werden dort gebaut, wo jetzt noch das Container-Ausweichquartier des Pfarrkindergartens steht.
  • VonManfred Merk
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Eine neue Kindertageseinrichtung mit drei Krippen- und einer Übergangsgruppe sowie einem Wohnhaus für Mitarbeiter der Kinderbetreuung sollen am Mareisring in Feldkirchen entstehen. Noch bis Juli ist der Baugrund vom Übergangsquartier des Pfarrkindergartens „besetzt“.

Feldkirchen-Westerham – Die 11.000-Einwohner-Gemeinde Feldkirchen-Westerham plant am Mareisring in Feldkirchen ein neues „Nachwuchszentrum“. Der Gemeinderat hat sich mit diesem schon seit langem anstehenden Projekt bereits mehrfach ausführlich befasst. Die Grundüberlegung: In einem Neubau am Fuß des nordwestlichen Ölbergs sollen drei Kinderkrippen und eine „Übergangsgruppe Kindertagesstätte“ einschließlich aller erforderlichen Nebenräume untergebracht werden.

Ausweichquartier „blockiert“ Baustelle

Des Weiteren ist im Bebauungsplan ein Haus mit fünf Wohnungen angedacht – vorrangig für Mitarbeiter der Kinderbetreuung.

Dieses Vorhaben kann allerdings erst dann umgesetzt werden, wenn der Neubau des Pfarrkindergartens an der Salzstraße in Feldkirchen fertig ist. Denn die Kinder, die dort betreut werden sollen, sind derzeit im Ausweichquartier untergebracht, und ihre „Wohncontainer“ stehen genau an der Stelle, an der der Neubau geplant ist. Voraussichtlich im Juli, so der aktuelle Stand, ziehen sie um.

Verkehrs- und Parkplatzsituation wird extra geplant

In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats wurden für den Neubau der Kindereinrichtung am Mareisring zumindest schon einmal die Weichen gestellt. Alle von der Bauverwaltung der Kommune vorgeschlagenen Fachprojektanten wurden mit 19:5 Stimmen mehrheitlich bestätigt und können somit loslegen.

Den Planungsauftrag der Bereiche Heizung, Lüftung und Sanitär erhielt das Ingenieur-Büro Landgraf aus Bad Aibling. Die Planung Elektrotechnik plus Aufzug übernimmt das Ingenieur-Büro Pfeuffer aus Aschheim. Den Brandschutz plant die Firma „Ingenieur-Andress-Partner“ aus München. Die Konzipierung der Statik wurde an das Ingenieurbüro TBU aus Karlsfeld vergeben.

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Offen blieb in der Diskussion die Frage, wie die Zu- und Abfahrt am besten geregelt werden könnte. Weil auch bei der Anordnung der Stell- und Parkplätze die Meinungen auseinandergingen, soll mit dieser Thematik ein Verkehrsplaner beauftragt werden.

Grundsätzliche Bedenken äußerten CSU-Fraktionssprecher Bernhard Neumaier und sein Parteikollege Anton Kammerloher. „Vor allem auf das geplante Wohnhaus sollten wir verzichten, es passt nicht in das Gesamtbild des Geländes“, sagte der CSU-Mann. Mit seinem Antrag, dieses Haus nicht zu bauen, scheiterte Kammerloher. Mit 16:8 Stimmen hat ihn der Gemeinderat abgelehnt. Die Aufstellung eines Bebauungsplanes für den Neubau der Kinderkrippe mit Wohnhaus auf Grundlage der Entwürfe des Münchener Büros PP mit 17:7 Stimmen beschlossen. Voraussichtlich im Herbst soll das Großprojekt starten. Vorab soll auf Wunsch von 20:4 Räten noch ein Ortstermin stattfinden. Hinter den zu erwartenden Kosten steht noch ein großes Fragezeichen.

Gemeinde rechnet mit 7,6 Millionen Euro

Im Investitionsprogramm der Gemeinde ist das Projekt „Kinderkrippe am Mareisring – Planung und Neubau“ mit Gesamtkosten von 7,6 Millionen Euro verankert. Für das aktuelle Haushaltsjahr wurden 1,04 Millionen Euro eingestellt, für die kommenden beiden Jahren drei Millionen beziehungsweise 3,56 Millionen Euro.

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Allerdings beziehen sich diese Kostenschätzungen auf den Stand von Februar 2021. Nach den Erfahrungen mit den Hochbehältern in Aschbach kann es aufgrund steigender Baupreise durchaus noch zu Kostensteigerungen kommen.

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