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Auswirkungen des Klimawandel in der Region

Mehr Schutz gegen Starkregen: Großkarolinenfeld will bei Schutz vor Überschwemmungen nachbessern

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Der Kanal in Tattenhausen muss saniert werden, damit er mit Starkregen klar kommt. Bauamtsleiter Markus Czaja zeigt, wo es besonders hapert.
  • VonKatharina Heinz
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Der Klimawandel macht auch vor der Gemeinde Großkarolinenfeld nicht Halt. Bei einem Starkregenereignis im August war es im Ort Tattenhausen zu Überschwemmungen gekommen. Deswegen sprach sich der Gemeinderat in seiner vergangenen Sitzung dafür aus, Regenrückhaltemaßnahmen umzusetzen.

Großkarolinenfeld/Tattenhausen – „Auffallend ist, dass diese Regenereignisse sehr gebietsbezogen auftreten“, so Großkarolinenfelds Bürgermeister Bernd Fessler (parteifrei). Bei dem Starkregen im Sommer hatte es in Tattenhausen einige Schwerpunkt-Stellen gegeben.

Teils sei das Wasser durch Garagen gelaufen, anderenorts kam es wie ein Springbrunnen aus dem Gulli, wie Anwohner dem Bürgermeister berichtet hatten. Dieser machte klar: Einen hundertprozentigen Schutz werde es nie geben, da man nicht sagen könne, wie sich Regenereignisse in Zukunft entwickeln würden. Dennoch seien Maßnahmen möglich, die zu Verbesserungen führen würden.

„Flaschenhälse“ machen Ärger

Das Thema ist bereits im Bauausschuss behandelt worden. Aufgrund der Priorität war nun der Gemeinderat angehalten, einen Grundsatzbeschluss zu fassen. Zunächst wird ermittelt, mit welchen Wassermengen zu rechnen ist.

Später sollen entsprechende Rückhaltemaßnahmen umgesetzt werden, um das Regenwasser besser in den Griff zu bekommen. Dienstbarkeiten seien zu klären und Verträge mit Anwohnern zu schließen, so der Bürgermeister.

Maroder Kanal

Grundsätzlich einverstanden zeigte sich Gemeinderatsmitglied Josef Lausch (FW-GBV). Er betonte aber, dass es „Flaschenhälse“ in Tattenhausen gebe, die insbesondere auf einen alten und maroden Kanal zurückzuführen seien. „Es gibt Verengungen und teils sogar Einbrüche dort“, erklärte er. Solange man das nicht angehe, werde man mit punktuellen Maßnahmen nicht weiterkommen. Auch Dr. Erwin Gutsmiedl (FW-GBV) bekräftige die Aussage: „Es ist jetzt wirklich Zeit, das anzugehen.“

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Fessler betonte, dass es Hand in Hand gehen müsse. Man dürfe den Kanal nicht isoliert betrachten, sondern müsse ihn in eine Straßen- und Platzplanung einbeziehen. In Tattenhausen steht in Zukunft eine Ortsentwicklung an, bei der sich die Bürger Gedanken über die Erscheinung des Ortsbildes machen sollen. Lausch war dafür, dass Thema zeitnah anzugehen: „Wir lassen nicht mehr locker beim Thema Ortserneuerung Tattenhausen.“ Dem Beschluss, Maßnahmen gegen wildabfließendes Regenwasser zu ergreifen, stimmten schließlich alle Gremiumsmitglieder zu.

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