Gemeinden wollen zusammenarbeiten

Tuntenhausen – Eine interkommunale Zusammenarbeit mit der Gemeinde Schechen beschloss der Tuntenhausener Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.

Dabei möchte die Gemeinde Tuntenhausen, wie Bürgermeister Georg Weigl (CSU/FWG) betonte, zusammen mit der Gemeinde Schechen eine Bankettmaschine (Verteilerschaufel) mit Verdichter beschaffen. „Durch diese auf mindestens fünf Jahre ausgelegte Zusammenarbeit werden die Beschaffungskosten um die Hälfte reduziert“, informierte Weigl. Und auch die laufenden Kosten zur Bankettsanierung würden gesenkt.

Arbeitssicherheitwird erhöht

Neben der Kostenersparnis erhöhe sich gegenüber der bisherigen Arbeitsweise auch die Arbeitssicherheit im Straßenbereich, der Bauhof könne kurzfristig auf Bankettschäden reagieren. „Fremdfirmen erledigen solche Arbeiten erst ab einem Auftrag für mehrere Kilometer“, so der Bürgermeister. Zum Erwerb der Bankettmaschine mit Plattenverdichter müsse mit Kosten von rund 40 000 Euro gerechnet werden. Um mit dem Plattenverdichter nicht nur Bankette, sondern auch die in der Gemeinde vielfach vorhandenen Kiesstraßen zu unterhalten, wäre ein zweiter Plattenverdichter mit Kosten von nochmals rund 20 000 Euro notwendig. Aber es gebe auch Positives: Diese Form der Zusammenarbeit werde vom Freistaat Bayern gefördert. Die Förderhöhe beträgt bis zu 50 000 Euro, maximal 85 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Einstimmig (20:0) fiel das Ergebnis des Rates für die interkommunale Zusammenarbeit und den Erwerb der Bankettmaschine aus.

Zweckvereinbarungin Vorbereitung

Die Verwaltung wird eine Zweckvereinbarung erarbeiten und diese mit der Gemeinde Schechen abstimmen. Weiterhin wird die staatliche Förderung beantragt. Dann können die Gerätschaften ausgeschrieben werden. ws

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