Gemeinde Tuntenhausen hilft ihren Busunternemen

Auch im zweiten Lockdown wird die Gemeinde Tuntenhausen den Busunternehmen, die ihren Schülerverkehr fahren, unter die Arme greifen und 66 Prozent der entfallenen Beförderungsentgelte zahlen. Freiwillig.

Tuntenhausen – Dem Vorschlag der Verwaltung stimmte der Gemeinderat jetzt einstimmig zu. Seit dem 16. Dezember und den kompletten Januar über gibt und werde es keine Schülerbeförderung geben, erläuterte Bürgermeister Georg Weigl. Und keiner wisse, wie lange der totale Lockdown in den Schulen noch andauern werde.

Um die Busunternehmen zu retten, wolle die Gemeinde deshalb als freiwillige Leistung die Hilfe erneut so lange gewähren, wie planmäßige Routen aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen – längstens aber bis zum Ende des Schuljahres 20202/21. Immerhin müssten die Busunternehmer ihre Busse jederzeit einsatzbereit halten, um den Schülerverkehr zu garantieren, falls die Kinder und Jugendlichen wieder in die Schulen dürften, so der Bürgermeister. Dabei seit jederzeit mit kurzfristigen Entscheidungen zu rechnen. Falls die Busunternehmen staatliche Unterstützungen erhalten sollten, würden diese perspektivisch gegengerechnet. Herbert Prechtl, Gemeinderat der „Liste 83 104“ und Busunternehmer im Schülerverkehr der Gemeinde, nahm an der Abstimmung selbstverständlich nicht teil.

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Im Nachhinein wurde er von seinen Gemeinderats-Kollegen nach der Art der staatlichen Hilfen für seine Branche befragt. Er informierte darüber, dass es im ersten Lockdown eine Soforthilfe gegeben habe. Im zweiten Lockdown gebe es bislang nichts. Die sogenannte November-Hilfe, die 75 Prozent der Einnahmen des Jahres 2019 ausgleicht und Gastronomen ausgezahlt werden soll, gibt es für Busunternehmen nicht.

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