Gemeinde Bad Feilnbach spendiert 260 neue Obstbäume für gute Zukunft

Hielten 260 neue Obstbaumpflanzen zur Abgabe an die Bürgerschaft bereit: Sepp Millauer und Baumwart Hans Kuchler vom OGV Au-Dettendorf, Bürgermeister Anton Wallner sowie Michael Litzlfelder junior und Agnes Riedl vom OGV Feilnbach-Wiechs-Litzldorf (von links).
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Hielten 260 neue Obstbaumpflanzen zur Abgabe an die Bürgerschaft bereit: Sepp Millauer und Baumwart Hans Kuchler vom OGV Au-Dettendorf, Bürgermeister Anton Wallner sowie Michael Litzlfelder junior und Agnes Riedl vom OGV Feilnbach-Wiechs-Litzldorf (von links).

Guten Appetit: Auch wenn die ersten Früchte noch etwas auf sich warten lassen, so ist doch die Freude groß über 260 neue Obstbäume, die Bürger jetzt im Gemeindegebiet von Bad Feilnbach pflanzen. Eine Obstsorte war dabei ganz besonders gefragt.

Von Peter Strim

Bad Feilnbach– Die leuchtend blühenden Streuobstwiesen im Frühjahr und das heranreifende unbehandelte und kerngesunde Obst im Herbst prägen Natur und Landschaft in der Gemeinde Bad Feilnbach. Um deren Erhalt bemühen sich generationsübergreifend zum einen die Obstbauern. Aber auch viele Privathaushalte haben den wertsteigernden Effekt durch einen Obstbaum auch als Beitrag zur Biodiversität im eigenen Hausgarten längst erkannt.

260 Obstbäume abgegeben

Diese Feststellung machten Sepp Millauer als Vorsitzender des Obst- und Gartenvereins Au-Dettendorf und sein Baumwart Hans Kuchler zum Start der herbstlichen Abgabe von etwa 260 bestellten Obstbaumgehölzen am Anwesen der Familie Kuchler an der Gottschallinger Straße. Zu der Runde gesellten sich die stellvertretende Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Feilnbach-Wiechs-Litzldorf, Agnes Riedl, sowie Obstbaumwart Michael Litzlfelder junior. Sie gaben die im Frühjahr bestellten, etwa 350 jungen Obstbäume an die Mitglieder weiter.

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Mit dabei auch Bürgermeister Anton Wallner im Namen der Gemeinde Bad Feilnbach. Die Kommune übernimmt in diesem Jahr zu 100 Prozent die Neubeschaffung von Obstbaumpflanzen. Gefördert werden dabei ausschließlich Halb- und Hochstammsorten, jedoch keine sogenannten Spalierobstgehölze.

Bäume miteinander und erst recht zusammen mit Kindern zu pflanzen ist nach Ansicht von Bürgermeister Wallner eine wertvolle Investition in die Zukunft. Entsprechend lohne sich die Unterstützung bei der Anschaffung eines Obstbaumes – die Kosten lägen bei etwa 25 Euro.

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Für diese extreme Zeit doch viel erreicht

Die Idee, die Neubeschaffungen, an denen sich Landwirte, Mitglieder der beiden Obst- und Gartenbauvereine sowie nichtorganisierte Gartenfreunde beteiligen konnten, komplett zu fördern, stammt von Christian Eder ehemaliger Vorsitzender und jetziger Ehrenvorsitzender des OGV Feilnbach-Wiechs-Litzldorf.

Nach Angaben der Vertreter der beide Obst- und Gartenbauvereine standen Apfelbäume – darunter viele alte Sorten wie Cox-Orange, Boskop oder Jona-Gold – mit einem Anteil von über 60 Prozent hoch im Kurs. Die weiteren Ränge belegten die Fruchtsorten „Feilnbegga Hauszwetschge“, Kirsche und Birnen. Wie Wallner meinte, bildet die Menge an bestellten und geförderten Obstbaumpflanzungen etwa zwei Prozent des Gesamtbestandes an Obstbäumen bezogen auf das ganze Gemeindegebiet. Baumwart Hans Kuchler betonte abschließend, dass jeder Baum im kleinsten Garten für reichlich viel Leben sorge, das sich durch das Blühen, das Summen von Bienen und gute Früchte in jedem Jahr aufs Neue fortsetze.

Jeder gepflanzte Baum sei von großem Wert für Natur und Landschaft, begünstige den Klimaschutz und die Direktvermarktung in der Region, so Gerti Seebacher.

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