Gedenken an die Opfer der Sendlinger Mordweihnacht

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Da das zentrale Gedenken des Bundes der Bayerischen Gebirgsschützenkompanien an die Gefallenen der Sendlinger Mordweihnacht in Waakirchen nicht stattfinden konnte, entschlossen sich die Aiblinger Gebirgsschützen zu einem eigenen Gedenken.

In der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt feierte Pfarrer Georg Neumaier einen Gottesdienst mit Kameraden aus Bad Aibling, Rosenheim und Raubling. Am Ende erinnerten Bürgermeister Stephan Schlier und der Aiblinger Hauptmann Manfred Ortner an die Männer, die 1705 an Heiligabend nach Sendling gezogen waren und bei einem „grausamen Massaker“ am ersten Feiertag niedergeschossen wurden. Anschließend legten die Hauptleute Willi Berger (Rosenheim), Wilhelm Schmidt (Raubling) und Ortner (von links) einen Kranz an der 1984 am Fuße des Totenbergs errichteten Kapelle nieder, die den Opfern der Mordweihnacht gewidmet ist. Hecht

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