Gebührenerlass und größere Freischankflächen in der Krise

Die Stadt erhebt heuer keine Sondernutzungsgebührenfür die Außenbestuhlung. Stache

Bad Aibling – Schnell und unbürokratisch will die Stadt Bad Aibling der lokalen Gastronomie helfen.

Wie Bürgermeister Stephan Schlier (CSU) sagt, seien die Gastronomie und Hotelleriebetriebe mit voller Wucht von der Corona-Pandemie getroffen worden. Trotz schrittweiser Erleichterungen habe der Sektor weiterhin mit großen Einschränkungen zu kämpfen.

„Als Stadt wollen wir unsere eigenen Möglichkeiten nutzen, um zu helfen“, so Schlier. Viele Betriebe stünden mit dem Rücken zur Wand. Daher werde die Stadt auf die Sondernutzungsgebühren für Außenbestuhlung für das Jahr 2020 verzichten. Hier sei kein Antrag nötig, die Verwaltung werde die Beiträge automatisch zurückerstatten. Möglich machen werde man auch die Vergrößerung der Freischankflächen im Außenbereich. Mit dieser Maßnahme wolle man den Gastronomen helfen, die geltenden Abstandsregeln einzuhalten. Tische und Stühle müssten weiter auseinandergerückt werden als bislang üblich. Mit einem erweiterten Platzangebot können Gastronomen trotz der Abstandsregeln eine größere Zahl an Gästen bewirten als dies auf der aktuellen Fläche möglich wäre. Dies sei eine wesentliche Voraussetzung, um auch betriebswirtschaftlich arbeiten zu können. „Das gastronomische Angebot ist sowohl für das Lebensgefühl der Einheimischen wie auch für unsere Urlaubsgäste unverzichtbar. Bad Aibling wird alles dafür tun, hier zu unterstützen“, betont Schlier.

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