Gasunfall in Bruckmühl: Opfer wird mit Hubschrauber in Murnauer Klinik geflogen

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Ein Meer aus Blaulichtern prägte am Donnerstagnachmittag den Bruckmühler Ortsteil Sonnenwiechs. Die Feuerwehren Bruckmühl, Bad Aibling, Waith, Götting und Heufeld rückten mit mehr als 40 Kameraden an.

Bruckmühl – Auch Rettungsfahrzeuge des BRK und Notarzt aus Bad Aibling und Kiefersfelden sowie Polizeibeamte waren im Einsatz.

Grund für den Großeinsatz war ein Gasunfall in einem Anwesen in der Angerstraße. Dort hatte nach Auskunft von Werner Sterr , Einsatzleiter der Feuerwehr Bruckmühl, ein 35-jähriger Bewohner im Keller mit einem von einem Verbrennungsmotor angetriebenen Gerät gearbeitet.

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Durch die Abgase in dem geschlossenen Raum erlitt er vermutlich eine Kohlenmonoxidvergiftung. Ein Atemschutztrupp rettete den ohnmächtigen Mann, der kurz darauf aber wieder ansprechbar war und im Rettungswagen des BRK Bad Aibling notärztlich versorgt wurde.

Anschließend wurde das Unfallopfer mit dem Kufsteiner Notarzt-Hubschrauber „Heli 3“ in die Unfallklinik Murnau geflogen. Der Tiroler Hubschrauber war gerade in Agatharied und konnte durch die gute Zusammenarbeit der Rettungsdienste in kürzester Zeit in Sonnenwiechs landen.

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Großeinsatz in Bruckmühl: Am Donnerstagnachmittag wurde ein 35-jähriger Bruckmühler gerettet. Baumann

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