Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Fußballprofi im Biergarten

Torschützenkönig Martin Max zu Besuch in Bad Feilnbach

Ein nettes Ereignis für Bürgermeister Anton Wallner (von links) war die Begegnung mit dem einstigen Bundesliga-Torschützenkönig des TSV 1860 München Martin Max und dessen Bad Feilnbacher Freunde Klaus Glasl, Peter Zacher und Peter Westner (hinten).
+
Ein nettes Ereignis für Bürgermeister Anton Wallner (von links) war die Begegnung mit dem einstigen Bundesliga-Torschützenkönig des TSV 1860 München Martin Max und dessen Bad Feilnbacher Freunde Klaus Glasl, Peter Zacher und Peter Westner (hinten).
  • VonPeter Strim
    schließen

Fußballlegenden, wie den ehemaligen Bundesliga-Profi Martin Max in Bad Feilnbach persönlich begrüßen zu dürfen, kommt bei Bürgermeister Anton Wallner nicht alle Tage vor.

Bad Feilnbach – Die Runde zum Fachsimpeln in Sachen Fußball, wenige Stunden vor Anpfiff der Begegnung Deutschland gegen Frankreich in der Vorrunde zur Fußball-Europameisterschaft, nutzten die Fußball-Freunde Peter Westner, Klaus Glasl und ebenfalls Fußballlegende „Zacko“, Peter Zacher.

Geboren wurde Martin Max 1968 als Sohn eines Bergarbeiters in Tarnowskie Góry in Oberschlesien. Das fußballerische Talent bekam er von beiden Elternteilen, die Ende 1970 nach Deutschland in die Bergbauregion des Ruhrgebiets aussiedelten, vererbt. Erste Vereinsluft schnupperte der gelernte Schlosser auf einer Zeche bei „Blau Weiß Post Recklinghausen“ und sein erster Trainer war Kurt Meyer. Ab 1985 spielte er für die Jugend- und einige Jahre später für die Verbandsligamannschaft des „1. FC Recklinghausen“.

Borussia Mönchengladbach war der Anfang seiner Karriere

Der Einstieg in die Profiliga-Laufbahn begann 1989 mit einem Probetraining bei Borussia Mönchengladbach, wo er bereits am ersten Spieltag der Saison 1989/90 sein Debüt gegen den 1. FC Kaiserslautern gab. In der Funktion als Stürmer durfte er sich mit immer noch bekannten Spielergrößen wie Oliver Bierhoff und Christoph Budde messen. In der darauffolgenden Saison wurde er als zweibester Mannschaftsschütze gefeiert.

Die sechs Jahre bei Gladbach, welches er nach dem Gewinn des DFB-Pokals 1995 verließ und zu Schalke 04 wechselte, wertete Martin Max als wertvoll. Höhepunkt bei den Schalkern war 1997 der Sieg im UEFA-Pokal-Endspiel über Inter Mailand. Werner Lorant veranlasste 1999 Martin Max Wechsel in die Isarstadt.

Weitere Artikel und Nachrichten aus Bad Aibling, Bad Feilnbach, Bruckmühl, Feldkirchen-Westerham und Tuntenhausen finden Sie hier.

Max selbst bezeichnet die Jahre, die er bis 2003 bei den „Weiß-Blauen“ in Giesing verbrachte, als die erfolgreichste Zeit, wo er 2000 und 2002 als Bundesliga-Torschützenkönig Geschichte schrieb. 2002 durfte er unter dem damaligen Bundestrainer Rudi Völler kurzzeitig als Stürmer im einzigen Länderspiel in seiner Laufbahn gegen Argentinien als Mittelstürmer sein Talent unter Beweis stellen. Ein letzter Wechsel erfolgte 2003 zum Bundesligisten Hansa Rostock, wo Martin Max 2004 seine aktive Laufbahn als Fußballprofi beendete und sich seiner Familie in Marl bei Recklinghausen widmete.

Sohn Phillip ganzer Stolz

Ganzer Stolz ist Sohn Phillip, der das Talent vom Vater erbte und als Linksverteidiger beim PSV Eindhoven spielt und auch der Nationalmannschaft in den Niederlanden angehört. Seine Philosophie, auch mit Blick auf die Begegnung Deutschland-Frankreich, lautet: „Wichtig ist, was auf dem Platz gespielt wird!“, und das spiegelt sich in seiner aktuellen Aufgabe als Stürmertrainer bei Schalke 04 wider. Auch in diesen schwierigen Zeiten sollte das Motto eines Fußballspielers mit Blick auf Erfolg lauten: „Es macht mir Spaß, darum mach ich das und gebe alle Kraft für den Verein!“

Mehr zum Thema

Kommentare