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Dachshundrennen: 33 Tiere am Start

„Frodo“ macht das Rennen - Wie der schnellste Dachshund im Mangfalltal ins Ziel dackelt

„Auf die Plätze und Turbo einschalten“, lautete die Devise für 33 Dackel nach Freigabe durch Starter Peter Schneebichler.
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„Auf die Plätze und Turbo einschalten“, lautete die Devise für 33 Dackel nach Freigabe durch Starter Peter Schneebichler.
  • VonPeter Strim
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Ein Dackel, der den Turbo zündet? Frodo aus München hat in Bad Feilnbach allen gezeigt, wie‘s geht. Wer seine schärfsten Konkurrenten unter den 33 Teilnehmern des vierten Dachshundrennens waren und welche eher tapsende „Dackeline“ den Ehrenpreis einheimste, lesen Sie hier.

Bad Feilnbach – „Frodo“ heißt der Champion des inzwischen vierten Bad Feilnbacher Dackelrennens. Ganz zur Freude von Frauchen Susanne Lindner von der Sektion München im Bayerischen Dachshundklub gelang es dem neunjährigen Rauhhaar-Rüden, seinen Titel aus 2019 erfolgreich zu wiederholen.

Die Zweitschnellste des Tages war Dackeldame „Frieda“, die nach den beiden Läufen freudestrahlend von Familie Nocker aus Rosenheim empfangen wird.

Zweite wurde Kurzhaar-Athletin „Frieda“ der Familie Nocker aus Rosenheim, gefolgt von der kämpferisch starken Rauhhaar-Hündin „Josefine“ von Petra Auerhammer, ebenfalls aus Rosenheim. Einen Ehrenpreis gab es ebenso für „Jette“ von Norbert Koch aus Bad Tölz, die gemächlich tapsend den letzten Platz aus zwei Wertungsläufen belegte.

Dass die spannende und gleichermaßen heitere Veranstaltung mit hochmotivierten Athleten auf vier Pfoten endlich wieder ohne Einschränkungen organisiert und durchgeführt werden konnte, sorgte bei Anna Lindlmaier, Vorsitzende der Sektion Wendelstein im Bayerischen Dachshundklub, und ihrem Vereinsteam nicht nur für Freude, sondern war auch mit einer herausfordernden Überraschung verbunden.

Im vergangenen Jahr waren nach den Lockerungen im Lockdown 22 lauffreudige Dackel an den Start gegangen. Heuer dagegen hielten 33 bestens trainierte Vierbeiner der Gattungen Rauhhaar, Kurzhaar und ein Langhaardackel Einzug in die Arena am Vereinsgelände der Sektion Wendelstein. Ebenso waren neben Hundebesitzern aus benachbarten und befreundeten Sektionen auch Dackelbesitzer aus der Region, Ingolstadt, Bad Tölz und sogar Salzburg sowie zahlreiche Zuschauer erschienen, um dieses Ereignis zu verfolgen.

Entsprechend groß war auch die Fangemeinde innerhalb der Hundegesellschaft, die die kämpferischen Favoriten anfeuerte. Ähnlich wie bei Sportevents von Zweibeinern herrschten vor dem offiziellen Start unter den Vierbeinern angespannte Nervosität und gegenseitiges Ausstechen. Vor allem Rüden versuchten entschieden, deutlich zu machen, wer am Schluss als Sieger mit Urkunde und Preis nach Hause gehen würde. Ob Dackelherr oder Dackeldame – so mancher versuchte mit typischem Treueblick, Frauchen oder Herrchen in Sachen „Doping“ in Form von Leckerli zu bezirzen. Diese gab es aber erst nach heftigem Spurt und erfolgreichem Überschreiten der Ziellinie.

Anna Lindlmaier (Mitte) gratuliert Sieger „Frodo“ mit Susanne Lindner sowie der gemächlichen Rauhhaar-Dame „Jette“ von Norbert Koch aus Bad Tölz.

Wie Anna Lindlmaier und ihre Kollegin Monika Hoffmann, Vorsitzende der Sektion München, Bewegung, erklärten, mache den Dackeln das Laufen reichlich Spaß, vor allem mit Frauchen oder Herrchen, Trainer und Läufer. Bis zum „Start frei“ durch Peter Schneebichler konnten sich die Hunde noch mental auf ihren Einsatz über zwei Durchgänge vorbereiten und auf Zuruf von „Chef“ oder „Chefin“ den Dackelturbo von Null auf Hundert bringen.

Ein heißes Duell lieferten sich ganz offensichtlich „Maxl“ und sein Frauchen Annette Mayser von der Sektion München.

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