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NEUN JUGENDFEUERWEHRLER ABSOLVIEREN KURSE UND PRÜFUNGEN

Freiwillige Feuerwehr Waith ist „für die Zukunft wirklich gut aufgestellt“

Bernhard Kaffl (rechts) erläuterte Schiedsrichter Sepp Baumann die Funktionsweise des Strahlrohrs.
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Bernhard Kaffl (rechts) erläuterte Schiedsrichter Sepp Baumann die Funktionsweise des Strahlrohrs.

Hohes Engagement sowie ein gutes Handling der Einsatzgeräte, gepaart mit gutem Fachwissen, dies attestierte das Schiedsrichter- und Prüfungstrio dem Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Waith am Ende der gut zweieinhalbstündigen Prüfung rund um den Themenbereich Modulare Trupp-Ausbildung (MTA).

Bruckmühl – Im Vorfeld hatten die neun Mitglieder der Waither Jugendfeuerwehr, im Alter von 16 bis 18 Jahren, bereits an zwei Wochenenden sowohl den obligatorischen Funk-Kurs bei der FFW Feldkirchen unter Leitung des Kreisfeuerwehrverbandes, als auch einen zweitägigen Erste-Hilfe-Kurs absolviert.

Nach getaner Arbeit jubelte der Waither Feuerwehr-Nachwuchs: (von links) Marinus Stettner, Fabian Peinhofer, Matthias Büch, Christian Schmid, Florian Peinhofer, Florian Kreuzmeier, Bernhard Kaffl, Jakob Meixner und Thomas Stahuber.

„Unsere Burschen waren bestens vorbereitet, wir standen in den Startlöchern, und dann wurde von jetzt auf sofort wegen Corona die Stopp-Taste gedrückt“, blickt Jugendwart Valentin Bichler mit einem Kopfschütteln zurück. „Wir mussten nach der monatelangen Zwangspause ja fast wieder von vorne anfangen, doch haben die Burschen wieder hoch motiviert angepackt“, zollt der routinierte Ausbilder seiner jungen Crew großes Lob.

Theorie- und Praxisblock werden umfangreich geprüft

In den vergangenen Wochen standen, jeweils im 14-tägigen Rhythmus, weitere intensive Schulungen auf dem Programm. Unter der kritischen Bewertung von Kreisbrandinspektor Max Goldbrunner, Kreisbrandmeister Werner Maier-Matheke und Schiedsrichter Sepp Baumann von der FFW Mietraching bewiesen die neun angehenden Feuerwehrmänner dann vor Kurzem ihr Können.

Im Theorie-Block „Feuerwehr-Fachwissen“ mussten sie einen 50-Punkte-Fragenkatalog aus insgesamt 200 möglichen Fragestellungen abarbeiten. Dem schloss sich der umfangreiche Praxis-Test an. Hier losten sich die Prüflinge aus einem Katalog von acht möglichen Aufgabenstellungen jeweils zwei zu. Auf die Probe gestellt wurde das richtige Verhalten beim Auffinden einer leblosen Person. Die Funktion des Strahlrohrs musste erläutert und die Anwendung des Feuerlöschers sowie die In- und Außerbetriebnahme eines Hydranten gezeigt werden. Auch das richtige Anlegen von Knoten und Stichen, der schnelle Aufbau einer Schlauchbrücke und die Fertigkeiten am Sprechfunk wurden geprüft.

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Der Waither Feuerwehrnachwuchs ging alle Aufgaben beherzt an und überzeugt das kritische Beobachterteam. Nur in seltenen Fällen stand das Prüfungstrio mit seiner großen Einsatzerfahrung den jungen Kameraden mit dem ein oder anderen Ratschlag zur Seite.

Kreisbrandinspektor Max Goldbrunner (Mitte) ist zufrieden mit der Inbetriebnahme des Hydranten durch Thomas Stahuber.

In der Abschlussbesprechung hob Kommandant Robert Forstner noch einmal den hohen Stellenwert der intensiven Nachwuchsarbeit der Waither Wehr hervor: „Gerade vor wenigen Tagen haben wir hautnah erleben müssen, wie wichtig es ist, wenn gut ausgebildete Feuerwehrkameraden in einer Notsituation ohne Wenn und Aber zum Schutz der Bevölkerung anpacken.“

Peter Peinhofer, Vorsitzender der Waither Wehr, freute sich, dass nun schon die nächste Generation der Waither Wehr in den Startlöchern stehe, „da sind wir für die Zukunft wirklich gut aufgestellt ...“.

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