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Trotz einer halben Million Euro Kosten

Entscheidung im Stadtrat: Freibad-Besuch wird in Kolbermoor nicht teurer

Hofft für dieses Jahr auf einen „ordnungsgemäßen“ Saisonstart Anfang Mai: Bademeister Charlie Meier. Er ist mit seinem Kollegen Helmut Eggerl jedenfalls schon jetzt dabei, alles vorzubereiten.
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Hofft für dieses Jahr auf einen „ordnungsgemäßen“ Saisonstart Anfang Mai: Bademeister Charlie Meier. Er ist mit seinem Kollegen Helmut Eggerl jedenfalls schon jetzt dabei, alles vorzubereiten.
  • vonJohannes Thomae
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Der Stadtrat Kolbermoor spricht sich gegen die Erhöhung der Eintrittspreise im Freibad aus. Ob regulär geöffnet werden kann, steht noch nicht fest.

Kolbermoor – Alles wird immer teurer? Die Eintrittspreise für das Kolbermoorer Freibad nicht. Alle zwei Jahre entscheidet der Stadtrat darüber, ob ein Freibadbesuch teurer werden muss, doch bei der letzten Sitzung des Stadtrates beschloss man einstimmig: Keine Erhöhung für diese und nächste Saison.

500.000 Euro verschlingt Anlage

Dabei kostet das Freibad die Stadt in der Regel rund 500.000 Euro im Jahr, denn den fortlaufenden Kosten für Personal, Betrieb und Unterhalt von etwa 627.000 Euro stehen nur Einnahmen von etwa 130.000 Euro gegenüber, so zumindest der Planungsansatz für die vergangene Saison.

Notwendiger Luxus

Rein von den Zahlen ist das Freibad also ein Luxus, aber ein notwendiger, wie die Stadtverwaltung findet. Eine Stadt ist ihren Bürgern verpflichtet, meint Hauptamtsleiterin Elisabeth Kalenberg, und zu dieser Fürsorgepflicht gehört nicht nur, dass Wohnraum geschaffen wird, die Straßen in Ordnung sind, und Wasser- wie Abwasserversorgung funktionieren, sondern eben auch das Drumherum, das eine Stadt wirklich lebenswert macht: Grünbereiche, Kinderspielplätze und eben auch das Freibad.

Wieviel so ein Freibad zur Freizeitgestaltung in der Stadt beitragen kann, konnte man gerade im letzten Jahr erleben: Für viele die gewohnten Urlaubsreisen nicht möglich, um so wichtiger, dass es in der unmittelbaren Umgebung etwas Ausgleich gab. Vielleicht, so hofft man in der Stadt, ist dieses Jahr auch wieder ein regulärer Öffnungstermin Anfang Mai möglich, im letzten Jahr konnte man coronabedingt ja erst am 8. Juni eröffnen.

Vorbereitungen laufen schon

Die Vorbereitungen laufen jedenfalls schon, die Saisonarbeitsstellen für Kassierer sind bereits besetzt, momentan ist man gerade bei den Bewerbungen für die Badeaufsichten am Beckenrand. Wer hier Interesse hätte, kann sich noch bei der Stadt melden, Voraussetzung ist vor allem ein „frischer“ Erste-Hilfe-Kurs. Ob man für die Beckenrettung dann tatsächlich geeignet ist, wird für jeden Bewerber bei einer Rettungsübung unter Anleitung der beiden Bademeister überprüft.

Plantsch-Vergnügen soll man sich leisten können

Auch wenn sich die Coronalage deutlich verbessern sollte, und in diesem Sommer mehr „Urlaub anderswo“ wieder möglich wird – das „Plantsch-Vergnügen“ in der eigenen Stadt soll man sich leisten können: „Es wäre nicht recht gewesen“, so Elisabeth Kalenberg, „wenn in einer Zeit, in der alle Bürger verstärkt auf ihren Geldbeutel achten müssen, die Stadt die Preise erhöht hätte“. Eine Ansicht, die der Stadtrat vollständig teilte.

So viel kostet der Besuch im Freibad Kolbermoor

Einzeleintritt Erwachsene: 3 ,50 Euro, Einzeleintritt Kinder 1 Euro, Einzeleintritt ermäßigt: 2,50 Euro, Zehner/Zwölferkarte Erwachsene: 35 Euro, Zehner/Zwölferkarte Kinder: 8 Euro, Zehner/Zwölferkarte ermäßigt: 25 Euro, Saisonkarte Erwachsene: 75 Euro, Saisonkarte Kinder 25 Euro, Saisonkarte ermäßigt: 60 Euro, Familiensaisonkarte: 100 Euro.

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