LESERBRIEF AN DIE REDAKTION

Fragen über Fragen

Zum Bericht „Hartes Ringen, knappes Votum“ im Lokalteil:

Der Artikel wirft beim interessierten Leser gravierende Fragen auf: Welche Sachgründe trieb Verwaltung und CSU dazu, die Entscheidung über die Bauvoranfrage zum Lichtspielhaus so forciert zur Ferienzeit zu behandeln? Wollte man dem Investor eine Planungskorrektur nach einem eventuell erfolgreichen Bürgerbegehren nicht zumuten?

Wieso stimmt die CSU-Fraktion so einstimmig zu, wenn sogar ihr Fraktionssprecher noch Klärungsbedarf ankündigt? Wieso muss der Stadtrat Lechner der Bauverwaltung wieder einmal vorrechnen, dass die Stellplatzsatzung in erheblichem Maße missachtet wurde? Ist die Bauverwaltung zur Berechnung nicht Willens, nicht in der Lage oder zum Stillhalten angewiesen?

Hätte der Antrag bei dieser Sachkenntnis bis zur Klärung nicht bereits von der Verwaltung zurückgestellt werden müssen? Wieso ignorieren die Befürworter bei dieser Sachlage diesen Antrag? Was will Frau Benda mit dem „Totschlagargument Schadensersatz“, wenn es dem Stadtrat um die Gestaltung der „Guten Stube Bad Aiblings“ geht?

Und abschließend stellt sich noch die Frage: Kann der Stadtrat (an Stelle von Werbeprospekt-Bildern mit Blaskapelle) maßstabgerechte Darstellungen einfordern, von denen sich auch Betrachter ohne Architekturausbildung nicht getäuscht fühlen.

Gerhard Göhring Bad Aibling

Auch interessant

Kommentare zu diesem Artikel