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Raritäten zu bestaunen

„Unseriöses Foodtrucktreffen“ in Bad Aibling mit außergewöhnlichen Motorrädern begeistert Besucher

Total umgebaut mit vielen selbst hergestellten Teilen und eine Augenweide ist die Harley-Davidson von Erich Meyr.
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Total umgebaut mit vielen selbst hergestellten Teilen und eine Augenweide ist die Harley-Davidson von Erich Meyr.
  • VonPeter Strim
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Sich in diesen unseriösen Zeiten von unseriösen Raritäten begeistern und inspirieren lassen, das erlebten viele Besucher am Sonntag auf dem Gelände der ehemaligen US-Base in Bad Aibling. Angesagt war ein „un-seriöses Foodtrucktreffen“, zu dem der AMC Bad Aibling eingeladen hatte.

Bad Aibling – Die Genehmigung erteilte gemäß derzeit geltenden Regeln für Veranstaltungen im Außenbereich das Landratsamt Rosenheim.

Der unseriöse Spielverderber „COVID19“ hatte im vergangenen Jahr für einen Ausfall des außergewöhnlichen Motorradtreffens und in diesem Jahr für eine abgespeckte und leicht veränderte Version gesorgt. Diese erinnerte dennoch an das beliebte Event von 2019 mit außergewöhnlichen Raritäten, die bei keinem Motorrad- oder KFZ-Händler zu finden sind.

„Wenn ich schon zu einer unseriösen Aktion wie dem Foodtruck-Treffen fahre, dann komme ich auch mit einer entsprechenden Besonderheit auf zwei Rädern!“, so Erich Meyr aus Schwaig bei Rosenheim, der mit seiner total umgebauten und vom TÜV als fahrtauglich genehmigten Harley Davidson aufs Gelände fuhr.

Die Honda „VT600-Shadow“ von Steffi Diesbanning aus Feldkirchen-Westerham: Sogar der Totenkopf am Luftfilter wurde vom TÜV genehmigt.

Mit Liebe, Leidenschaft und Geduld „gebastelt“

Im Fokus standen ideenreiche Kreationen, die über Jahre meist in den Wintermonaten und nun während des Lockdowns in Garagen oder Werkstätten entstanden. Verantwortlich zeichnen geschickte Bastler mit Liebe und Leidenschaft fürs Hobby als Schlosser, Mechaniker oder Kfz-Mechaniker.

Zu ihnen gehören etwa Steffi Diesbanning und Mike Knabe aus Feldkirchen-Westerham, die eine 23 Jahre alte „Honda VT 600-Shadow“ vorstellten. Laut Disbanning hat der TÜV sogar dem Totenkopf am Luftfilter die Betriebserlaubnis erteilt. Auch die „SR 250“, eine Eigenbau-Maschine von Vereinsmitglied Manfred Völkl, sorgte für Staunen.

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Nicht nur Zweirad- sondern auch Vierradfreunde kamen in puncto „Besonderes und Rares“ auf ihre Kosten. Zu den Topmodellen gehörte die Eigenkonstruktion eines Buggys von Frank Walter aus München. Wie sein stolzer Besitzer – Schlossermeister sowie Haustechniker bei der Firma Spinner – erklärte, sollte das Fahrzeug, ausgestattet mit einem Suzuki-Motor „GSXR 1165“ nach vierjähriger Bastelzeit ein Rennwagen werden. Die Spritzigkeit stellte der Bolide bei einer kurzen Vorführung unter Beweis.

Erfrischung auf Rädern brachten Michi und Thomas Strobl mit ihrem Fünf-PS-starken „Kinder-Cat-Car-Biertruck“ zu den Besuchern.

Eine weitere Augenweide war ein „Ford Pickup“ aus dem Jahr 1937, den Florian Peters aus Rott in modifizierten Karosserieteilen im Original nach Bad Aibling karrte. Eine Ausnahme bildete lediglich der 5,7-Liter-V8-Motor „Hot-Road“ aus dem Hause „Chevrolet“.

Das Bier kam per „Kinder-Cat-Car“

Zum Thema Foodtruck waren Ulrich Strobl und seine Söhne Michi und Thomas aus Ostermünchen mit Eigenkreationen vertreten. Unter anderem belieferte der Nachwuchs mittels Kinder-Cat-Car mit Verbrennungsmotor und Anhänger flüssiges Gold vom Sponsor „Maxlrain“ an die Besucher.

Überrascht von der guten Resonanz dieses Treffens, vor allem in dieser „unseriösen“ Zeit, in der Corona und Lockdown die Spielregeln bestimmen, waren der Vorsitzende Emil Mathe und Motorrad-Freak und Mitorganisator Benno Singer vom AMC.

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