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Förderverein hilft im Kinderdorf

Ilse Aigner ist nicht "nur" stellvertretende bayerische Ministerpräsidentin, sondern auch Vorsitzende des Fördervereins des Caritas-Kinderdorfes Irschenberg. Bei der Jahreshauptversammlung zog sie nun eine positive Bilanz.

Irschenberg - Aigner blickte bei der Sitzung des Vorstands auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Bei dem Treffen ging es aber auch um die Zukunft: weitreichende Maßnahmen zum Nutzen der Kinder und Jugendlichen wurden beschlossen.

Spendenbereitschaft

ist weiterhin hoch

Die hohe Spendenbereitschaft von Privatpersonen und Wirtschaftsunternehmen versetzt die Verantwortlichen in die erfreuliche Lage, erneut Finanzmittel zur direkten Unterstützung der Kinderdorfkinder freigeben zu können. Insbesondere bei der beruflichen Bildung und ganzheitlichen Förderung der Kinderdorfkinder möchte sich der Förderverein engagieren. Erreicht werden sollen die Ziele mit Angeboten in den Bereichen Musik- und Kunsttherapie, Sportverein, Nachhilfe, Naturpädagogik sowie durch die Bereitstellung von Zeitungsabonnements. Um die Chancen auf dem Arbeitsmarkt für die Kinder und Jugendlichen zudem mittelfristig zu erhöhen, verständigten sich die Mitglieder auf Maßnahmen zur Erhöhung der Medienkompetenz. Dazu soll neben Internet-Schulungen vor allem die Software der Comuter der Betreuten aktualisiert werden.

Hilfe für

Flüchtlinge

Nach seinem Bericht über die stetig steigende Zahl an unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, die seit Jahresbeginn Zuflucht im Caritas Kinderdorf gefunden haben, appellierte Dorfleiter Wolfgang Hodbod an die Mitglieder: "Derzeit betreuen wir bereits 36 junge Flüchtlinge, die entweder in Kinderdorffamilien, Bereitschaftspflegefamilien und in Wohngruppen untergebracht sind oder durch unser Fachpersonal ambulant versorgt werden. Hier kann der Förderverein Zeichen setzen und gemeinsam mit dem Kinderdorf gesellschaftliche Verantwortung übernehmen für Mädchen und Jungen, die alleine die Flucht vor Terror und Krieg wagten", so der Dorfleiter.

Beeindruckt von den geschilderten Schicksalen einzelner Flüchtlinge und den Herausforderungen, vor denen das Kinderdorf steht, wurde eine finanzielle Unterstützung befürwortet. Mit ihr soll die Leitung des Kinderdorfes flexibler und schneller notwendige Hilfen zur Betreuung von unbegleiteten Minderjährigen organisieren können. Dazu die Vorsitzende Aigner: "Gerade in dieser angespannten Situation ist das Kinderdorf mehr denn je auf Unterstützung von Freunden und Förderern angewiesen, damit die uns anvertrauten Kindern eine Zukunftschance erhalten."

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