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Altbürgermeister Felix Schwaller ist Vorsitzender

Förderverein für Sebastianikirche in Bad Aibling: Das sind die Pläne

Altbürgermeister Felix Schwaller wirft einen Blick in die Sebastianikirche. Er steht jetzt an der Spitze eines Vereins, der Spenden für den Erhalt des Gotteshauses sammeln will.
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Altbürgermeister Felix Schwaller wirft einen Blick in die Sebastianikirche. Er steht jetzt an der Spitze eines Vereins, der Spenden für den Erhalt des Gotteshauses sammeln will.
  • Norbert Kotter
    VonNorbert Kotter
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Ein neugegründeter Förderverein soll künftig Mittel für kleinere Renovierungsarbeiten beschaffen, die an der Sebastianikirche erforderlich sind. Vorsitzender des Vereins ist Altbürgermeister Felix Schwaller.

Bad Aibling – Zuversicht steht am Anfang eines Wirkens, dessen Startschuss allerdings noch ein wenig auf sich warten lässt. „Die Sebastianikirche ist ein Kleinod, das unser Stadtbild prägt und viele Menschen liebgewonnen haben. Deshalb bin ich überzeugt, dass wir Unterstützung von Leuten erfahren, denen das Gotteshaus am Herzen liegt, auch wenn sie keine Kirchenbesucher sind“, sagt Schwaller.

Gründungsvorstand steht bereits

Der Gründungsvorstand des Vereins besteht neben ihm aus seinem Stellvertreter Xaver Gartmeier, Schatzmeisterin Andrea Kapser und Schriftführer Franz Besel. Kraft Amtes gehören außerdem Pfarrer Georg Neumaier, Kirchenpfleger Ludger Goedecke und die Pfarrgemeinderatsvorsitzend von Maria Himmelfah1rt, Birgit Baumann, dem Führungsgremium an.

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Ehe der Verein richtig loslegen kann, stehen noch einige Formalien an. Zunächst muss Kardinal Reinhard Marx nach Kirchenrecht seinen Segen dazu geben, dass der Verein für diesen Zweck aktiv werden darf. Pressesprecher Hendrik Steffens vom Erzbischöflichen Ordinariat bestätigte auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen, dass dem Ordinariat die Satzung des Vereins und das Protokoll der Gründungsversammlung bereits vorliegen.

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Seiner Einschätzung nach geht die Prüfung der Frage, ob der Verein einen kirchenrechtlichen Status erhalten kann, „zeitnah“ über die Bühne. Schließlich sehe auch die Vereinssatzung bereits vor, dass ein solcher Status angestrebt werde. Die anstehende Prüfung sei in solchen Fällen ein üblicher Vorgang. „In der Regel dauert so etwas wenige Wochen“, sagt Steffens.

Mitglieder anwerben

Erst wenn anschließend die notariell beglaubigte Gründungsurkunde vorliegt sowie in weiterer Folge die Eintragung beim Registergericht und die Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt erfolgt sind, kann der Verein aktiv werden. Dann soll eine Versammlung einberufen werden, bei der über die künftige Arbeit gesprochen wird. Schwaller will sein Augenmerk zunächst vor allem auch auf die Mitgliederwerbung legen.

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„Die Mitgliedsbeiträge werden künftig neben Spenden nämlich eine wesentliche Säule sein, auf der unsere Arbeit fußt“, sagt der Vorsitzende. Darüber hinaus seien auch Aktivitäten geplant, die Geld in die Vereinskasse spülen. Egal, um welche Renovierungsmaßnahme es geht: Die finanzielle Eigenbeteiligung der Pfarrgemeinde ist für das Ordinariat eine Voraussetzung für die Unterstützung baulicher Maßnahmen in Kirchen, die nicht unbedingt zur Aufrechterhaltung des pfarrlichen Lebens benötigt werden. Dies trifft auf die Sebastianikirche zu.

Die Grenzendes Machbaren

Freilich zeigt der Vereinsvorsitzende auch deutlich die Grenzen des Machbaren für den Verein auf. „Große Summen werden wir sicherlich nicht stemmen können. Glücklicherweise stehen im Moment allerdings keine umfangreichen Sanierungsmaßnahmen an“, so Schwaller.

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