Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Bruckmühler Marktausschuss stimmt zu

Firmenerweiterung sichert regionale Versorgung mit Kies und Sand

Auf dem Firmenareal nördlich der Straße „Zur Kieslände“ (Bildmitte) soll ein neues Betriebsgebäude gebaut werden. Dafür muss die Baumgruppe weichen.
+
Auf dem Firmenareal nördlich der Straße „Zur Kieslände“ (Bildmitte) soll ein neues Betriebsgebäude gebaut werden. Dafür muss die Baumgruppe weichen.

Einem Neubauprojekt am Kiesgrubengelände hat der Marktausschuss jetzt seine Zustimmung gegeben. Warum die Betriebserweiterung begrüßt wird, obwohl dafür Bäume weichen müssen.

Bruckmühl – Unter den Aspekten der „sinnvollen Betriebserweiterung einer ortsansässigen Firma“ und „kurzen Wege für eine regionale Kies- und Sand-Versorgung“ stimmte der Bruckmühler Marktausschuss in seiner April-Sitzung einer Änderung des Bebauungsplans „Kiesgrubengelände“ einstimmig zu. Dadurch kann nördlich der Straße „Zur Kieslände“ ein Betriebsgebäude mit Garagen und Lagerflächen gebaut werden.

Der Neubau mit Pultdach ist mit einer Länge von 80 Metern, einer Breite von gut 16 Metern sowie einer Firsthöhe von 13 Metern geplant. Das Gelände südlich des geplanten Neubaus soll auf das Niveau der Straße „Zur Kieslände“ aufgefüllt werden. Dadurch ragt die sichtbare Wandhöhe lediglich drei Meter über das Straßenniveau hinaus.

Das Pultdach erhält eine Photovoltaikanlage. Auch sind entlang der Straße Ladesäulen für Pkw vorgesehen.

Für CSU/PW-Rat Hubert Maier handelte es sich in erster Linie um eine sinnvolle Erweiterung einer bestehenden Firma, die eine regionale Versorgung mit Kies und Sand gewährleistet, „was derzeit gerade immer mehr an Bedeutung gewinnt“. Das Bauvolumen ist für ihn „verträglich“.

Weitere Berichte aus dem Mangfalltal finden Sie hier.

Grünen-Rat Wolfgang Huber hofft, dass es durch den großzügigen Neubau auch zu einer deutlichen Verbesserung der Gesamtsituation auf dem Betriebsgelände kommt. Bedenklich findet er den Umstand, dass dem Bauvorhaben „viele Bäume geopfert werden müssen“.

Auf die Frage von BP-Rat Georg Oswald, wohin das Abwasser der Sanitäranlagen geleitet wird, konnte Bauamtschef Konrad Kremser beruhigen: „Es wird dafür gesorgt, dass alles ordnungsgemäß entsorgt wird.“

CSU/PW-Rat Klaus Christoph sieht in der Zentralisierung des Firmen-Fuhrparks auf dem Firmenareal im Einklang mit der Baumaßnahme einen Vorteil: „Vielleicht kann dadurch auch der Lkw-Verkehr von Noderwiechs zu den Baggerseen verringert werden.“

OLB-Rat Georg Pritzl nahm den Antrag zum Anlass, um das „große Ganze endlich mal in Angriff zu nehmen“. Er wollte – mit Zustimmung von Grünen-Rat Wolfgang Huber – die vielen „Klein-Klein-Entscheidungen“ rund um die Betriebsstätten an den Baggerseen durch eine Komplettüberplanung des gesamten Kiesgrubengeländes ersetzen.

Bauamtschef Kremser dazu: „Das wäre ein Mammut-Projekt, für das wir mittelfristig weder die entsprechende Zeit, noch die dafür notwendigen Personalressourcen haben.“ Der positiven Beschlussvorlage der Bauverwaltung – vertretbares Bauvolumen, Einhaltung der festgesetzten Baugrenzen, zulässige Nachverdichtung eines bestehenden Gebietes – schloss sich das Kommunalplenum einstimmig an.

Mehr zum Thema