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TRUPPE SEHNT SICH NACH GESELLIGEM VEREINSLEBEN

Feuerwehr und First Responder Ostermünchen auch unter Corona-Bedingungen einsatzbereit

Übung und Ausbildung unter Corona-Bedingungen sind anstrengend, doch trotzdem wichtig für die Einsatzbereitschaft der Ostermünchener Wehr.
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Übung und Ausbildung unter Corona-Bedingungen sind anstrengend, doch trotzdem wichtig für die Einsatzbereitschaft der Ostermünchener Wehr.
  • VonWerner Stache
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Die Feuerwehr Ostermünchen ist schon 134 Jahre alt. Im vergangenen Jahr bekam sie neue Technik: ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20 und einen Gerätewagen Logistik (GW-L 2). Einweihen konnten sie diese bislang noch nicht.

Tuntenhausen – Die kirchliche Weihe soll – falls unter den Corona-Beschränkungen möglich – Anfang Mai nachgeholt werden. Die Bürger können zu gegebener Zeit im Rahmen eines „Tags der offenen Tür“ die neue Flotte begutachten. „Sobald es eben die Coronalage zulässt“, betont Vereinsvorsitzender Thomas Niedermaier.

Die Pandemie erschwerte auch die Einweisung für die neuen Fahrzeuge. „Unter Einhaltung des strengen Hygienekonzeptes war das nur in Kleingruppen möglich“, erklärt Michael Marx, stellvertretender Kommandant. Zum ersten Mal bewährt hat sich die neue Technik beim Hochwasser 2020 und dem Erdbeben-Hilfstransport nach Kroatien.

Besonders stolz sind die Ostermünchenern auf ihren starken Nachwuchs. Die neu gebildete Jugendgruppe zeigt, dass das Interesse an der Arbeit der Feuerwehr ungebrochen ist. Und auch die Zahl von 371 Mitgliedern des Feuerwehrvereins ist für einen kleinen Ort wie Ostermünchen beachtlich.

Trotz der Pandemie absolvieren die Kameraden in Kooperation mit der Feuerwehr Tattenhausen die modulare Truppausbildung mit 20 Teilnehmern, die teilweise im Online-Schulungsmodus stattfinden muss. „Das Vereinsleben und die Kameradschaftspflege liegen brach“, bedauert Niedermaier. „Kein Ausflug, kein Sommerfest, kein geselliges Zusammensitzen nach einer Übung.“ Seine große Hoffnung bleibt der Sommer.

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Die seit 2002 bestehenden First Responder mussten im März vergangenen Jahres nach 6444 Tagen ununterbrochenen Dienstes aufgrund der Pandemie ein abrupt pausieren. Jetzt sind sie wieder bedingt einsatzfähig – aufgrund der Pandemie mit einer reduzierten Personaldecke.

Die Ersthelfer suchen immer neue Mitglieder. „First-Responder-Kurse finden laufend statt, Mitglied kann man unabhängig vom Feuerwehrdienst werden“, sagt Kommandant Ulrich Murnauer. Medizinische Vorkenntnisse seien wünschenswert, aber nicht unbedingt erforderlich. Die Bedeutung der First Responder lässt sich an der Zahl ihrer Einsätze ablesen. So rückten die Ersthelfer im vergangenen Jahr etwa 200 Mal aus, um im Gemeindegebiet Leben zu retten.

Da sich die First Responder selbst finanzieren müssen, sind sie auf Spenden angewiesen. Für die große Spendenbereitschaft in der Gemeinde ist Murnauer dankbar: „Daran erkennen wir den großen Rückhalt in der Bevölkerung und bei unseren Gewerbebetrieben an.“ Mit den Geldern werden Ausrüstungsgegenstände beschafft.

Wer Interesse an der Mitarbeit in der Feuerwehr hat, kann sich unter der E-Mail info@f-f-o.de melden oder sich auf der Homepage ausführlicher informieren.

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