Feldlkirchen-Westerham: Nachruf auf Anton Schaberl

+

Anton Schaberl war das, was der Volksmund ein g’standenes Mannsbild nennt. Ein waschechter Westerhamer, heimatverbunden, Handwerker, Familienvater, Feuerwehrmann und immer hilfsbereit.

Feldkirchen-Westerham –  Jetzt ist der Done, wie ihn seine vielen Freunde nannten, im Alter von 86 Jahren ganz überraschend gestorben. Und ist damit seiner schon im Jahr 2008 verstorbenen Ehefrau Franzi und Mutter der beiden Töchter gefolgt.

Das Zimmerer-Handwerk hat der jetzt Verstorbene in Westerham erlernt, war dann viele Jahre Werkzeug-Einsteller bei einem großen Werk in Helfendorf. Nach weiteren 20 Jahren als Leiter der Papierverarbeitung bei der ehemaligen Firma Steininger in Westerham ging er in den beruflichen Ruhestand. Ab dann widmete Schaberl einen Teil seiner Arbeitskraft dem Wasserbeschaffungsverband Westerham.

Schaberls Ehrenamt könnte mit „Feuerwehr Westerham“ überschrieben werden. Sieben Jahre war er stellvertretender Kommandant und ab 1982 dann fast genau so lang zweiter Vorsitzender. 1988 wurde Done Schaberl zum Vorsitzenden gewählt und 1997 von den aktiven Mitgliedern zum Ehren-Vorstand ernannt.

Auch nach der Fusion mit Feldkirchen blieb er der Feuerwehr verbunden, insgesamt über 67 Jahre lang. „Du bist für uns ein großes Vorbild gewesen, wir danken Dir für Deine großen Verdienste und stete Kameradschaft“, sagte Feuerwehr-Vorstand Franz Weber am offenen Grab.

In seinem kurzen Nachruf würdigte Martin Atzinger die Verdienste von Anton Schaberl für die Westerhamer Ortsvereine. Markus Atzinger dankte dem Verstorbenen dafür, dass er der Krieger- und Soldatenkameradschaft Westerham 32 Jahre lang die Treue gehalten hat. Die kirchliche Trauerfeier hielt Pastoralreferent Harald Petersen. Die Melodie vom „Guten Kameraden“, gespielt von einer Vagener Bläsergruppe, klang zum Abschied über seiner letzten Ruhestätte. Manfred Merk

Kommentare