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Bürgerversammlung abgesagt

Feldkirchener Ortsrat macht Baugrenzen des geplanten Dorfplatz-Ensembles sichtbar

Für das geplante Ensemble aus Bücherei und Volkshochschule müsste der Bouleplatz und das alte Spielhäuschen weichen. Der Feldkirchener Ortsrat hat die Baugrenzen jetzt mit Sägemehl sichtbar gemacht.
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Für das geplante Ensemble aus Bücherei und Volkshochschule müsste der Bouleplatz und das alte Spielhäuschen weichen. Der Feldkirchener Ortsrat hat die Baugrenzen jetzt mit Sägemehl sichtbar gemacht.
  • Kathrin Gerlach
    VonKathrin Gerlach
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Die Bürgerversammlung zur Planung der neuen Ortsmitte Feldkirchens wurde aufgrund des dramatischen Pandemieverlaufs abgesagt. Erst am Wochenende hatte der Ortsrat Feldkirchen die Umrisse des geplanten Ensembles aus Bücherei und Volkshochschule mit Sägemehl sichtbar gemacht.

Feldkirchen-Westerham – Damit sollte das Projekt rechtzeitig vor der außerordentlichen Bürgerversammlung „greifbarer“ gemacht werden. „In Gesprächen mit Feldkirchener Bürgern wurde klar, dass sich fast niemand vorstellen kann, wie groß die Gebäude werden“, begründet Josef Kammerloher die Aktion.

Sichtbar machen, was verloren geht

Er ist Mitglied des Ortsrates und Sprecher der Projektgruppe „Erhalt des Dorfplatzes“ und erklärt: „Jetzt sieht man, wie klein der Spielplatz wird, und man kann sich auch vorstellen, mit wie viel Schatten zu rechnen ist.“ Aus Umweltschutzgründen, so betont er, habe der Ortsrat unbehandeltes, feines Sägemehl verwendet. Sollte es vom Regen verwaschen werden, können die Linien jederzeit nachgezogen werden.

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In der außerordentlichen Bürgerversammlung sollte auch der Antrag des Ortsrates behandelt werden. Geplant war, dass die anwesenden Bürger darüber abstimmen, ob ein Arbeitskreis gegründet wird, um Alternativen zu dieser Bebauung zu untersuchen. „Deshalb ist es sehr wichtig, zur Bürgerversammlung zu gehen und für die Gründung dieses Arbeitskreises zu stimmen, denn nur so ist es möglich, die beste Lösung für alle Beteiligten zu erarbeiten“, rief Kammerloher zur Teilnahme auf.

Nun aber fällt sie aus. „Wir müssen die Bürgerversammlung angesichts des dramatischen Corona-Infektionsgeschehens absagen“, informiert Zweite Bürgermeisterin Christiane Noisternig, die in dieser Woche Bürgermeister Hans Schaberl vertritt: „Wir können nicht für die Gesundheit der Versammlungsteilnehmer garantieren. Die Verantwortung ist zu groß.“

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Damit folgt die Gemeinde Feldkirchen-Westerham einer Empfehlung des Landratsamtes. Das hatte aufgrund der hohen Inzidenzen und überlasteten Intensivstationen dazu geraten, Christkindlmärkte und auch Bürgerversammlungen abzusagen. „Wir lassen die Bürgerversammlung nicht ausfallen, sondern verschieben sie lediglich“, betont Noisternig. Dazu hat eine Gemeinde per Gesetz bis zum 31. März des Folgejahres Zeit. Sollte die pandemische Lage auch dann noch angespannt sein, kann die Frist verlängert werden.

Der Antrag des Ortsrates

Noch plätschert der Bach offen über den Dorfplatz. Künftig soll er verrohrt unter dem Neubau hindurchfließen.

In der Bürgerversammlung am 14. Oktober wurde der Antrag von Sepp Kammerloher vom Ortsrat angenommen. Über ihn soll in einer außerordentlichenBürgerversammlung abgestimmt werden.

Darin heißt es unter anderem: „Der Gemeinderat möge beschließen, dass zum Thema Dorfplatz ein Arbeitskreis gegründet wird. Der Arbeitskreis soll Fragen klären wie: Welche Veranstaltungen sind geplant? Welche dieser Veranstaltungen können nicht in anderen öffentlichen Räumen stattfinden (Feuerwehren, KiWest, OVDE-Raum, Mensa, Sitzungssaal, alte Post, Schützen- und Trachtenhaus, Wirtschaften)? Gibt es Alternativen für die benötigten Schul-Räume, für die Vhs-Räume, für den Bücherei-Anbau? Wird wirklich ein Lesesaal von 138 Quadratmetern benötigt?“

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