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FELDOLLINGER LF 8/6 IST ANGEKOMMEN

Feldkirchen-Westerhamer übergeben einsatzbereites Löschfahrzeug in Rumänien

Ein glücklicher Tag für die Gemeinde Lipova in Rumänien. Die Delegation aus Feldkirchen-Westerham hat Vertretern von Gemeinde und Feuerwehr ein einsatzbereites Löschfahrzeuge LF8/6 übergeben. Re
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Ein glücklicher Tag für die Gemeinde Lipova in Rumänien. Die Delegation aus Feldkirchen-Westerham hat Vertretern von Gemeinde und Feuerwehr ein einsatzbereites Löschfahrzeuge LF8/6 übergeben. Re

Das alte Löschfahrzeuge LF8/6 der Feldollinger Wehr ist angekommen. Nachdem es aus dem aktiven Dienst ausgemustert wurde, spendete es die Gemeinde Feldkirchen-Westerham. Ab jetzt verbessert es die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr der Gemeinde Lipova in Rumänien.

Feldkirchen-Westerham – „Schulen und Kindergärten in Rumänien sind oft sehr schlecht ausgestattet, das wissen wir von zahlreichen Hilfsfahrten der letzten Jahre“, berichtet Bernhard Benders von der Privat-Initiative „Kinder- und Familienhilfe für Rumänien“.

Gemeinde spendet altes Fahrzeug

Aber auch die Ausstattung der Feuerwehren mit uralten Fahrzeugen und veraltetem technischen Gerät lasse zu wünschen übrig. „Als klar war, dass das alte Löschfahrzeuge LF8/6 ausgemustert werden muss, hatten Alt-Kommandant Franz Schmelmer und Gemeinderat Georg Glas die Idee, das Fahrzeug in Verbindung mit unserer Privat-Initiative nach Rumänien zu bringen“, berichtet Benders.

Im Februar stimmte der Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Feldkirchen-Westerham dem Antrag von Bernhard Benders zu – allerdings mit dem Zusatz, dass die Gemeinde keine weiteren Kosten wie zum Beispiel für die Überführung übernimmt. „Es war für mich eine große Herausforderung, die Überführung des Fahrzeugs zu organisieren“,blickt Benders auf die vergangenen Wochen zurück. Er musste zahlreiche Hürden überwinden, alle anfallenden Kosten selbst übernehmen.

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„Die Voraussetzungen für eine Überführungsfahrt von 1000 Kilometern waren denkbar schlecht, da das Fahrzeug in der Vergangenheit bei Einsatzfahrten schon des Öfteren ausgefallen war“, beschreibt Benders, selbst ein ehemaliger aktiver Feuerwehrmann. „Der Grund für die Ausfälle war die total verschaltete Bordelektrik, die die vom Bauhofleiter Christian Lugmeier und Axel Schmidt, dem Kfz-Meister des gemeindlichen Bauhofs, in stundenlanger Arbeit in Ordnung gebracht wurde.“

Die nächste Hürde auf dem Weg in die einer 10 000-Einwohner-Gemeinde Lipova: Um das Fahrzeug wieder neu zulassen zu können, musste die endgültige Stilllegung rückgängig gemacht werden. Dafür war es notwendig, TÜV und Sonderprüfung für Einsatzfahrzeuge zu erneuern. Auch das übernahm der Axel Schmidt. „Letzte Fehler hat dann Bernhard Bachmair, KfZ-Meister aus Niederaltenburg, beseitigt, sodass wir es wagen konnten, die lange Fahrt anzutreten“, dankt Benders allen Helfern.

Drei Tonnen Spenden für die Menschen

Auch die Einweisung in die Technik für die rumänischen Kameraden gehörte dazu. Georg Glas (vorne rechts am Fahrzeug) zeigte ihnen, wie das LF8/6 „tickt“.

15 Stunden waren die Männer unterwegs. Mit an Bord waren neben Bernhard Benders natürlich auch Franz Schmelmer und Georg Glas sowie drei Tonnen Hilfsgüter für bedürftige Menschen vor Ort. Das LF8/6 hat die 1000 Kilometer gut durchgehalten. Bei einem Festakt mit Vertretern von Gemeinde und Feuerwehr in Lipova übergaben die Feldkirchen-Westerhamer das Feuerwehrfahrzeug an Florin Fabius Pera, den Bürgermeister der Stadt Lipova.

Die Fahrzeugpapiere übergeben Bernhard Benders (links) und Franz Schmelmer (rechts) an Bürgermeister Florin Fabius Pera (Mitte).

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Der war überglücklich über die Spende aus Oberbayern, denn mit diesem Fahrzeug und einem 38 Jahre alten LF16 deckt die Feuerwehr Lipova jetzt einen Einsatzradius von 35 Kilometern mit acht Ortschaften ab. „Mein Dank gilt allen, die mitgewirkt haben, das ausgemusterte Fahrzeug seinen neuen Besitzern zu übergeben“, sagt Benders bei der Rückkehr und kündigt an: „Weitere Hilfsfahrten sind für den Herbst vorgesehen.“

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