Feldkirchen-Westerhamer Haushalt steht auf gesunden Füßen

Der Verwaltungshaushalt stieg von 25,832 auf 28,429 Millionen Euro: Diese Steigerung sei mit einer Mehrung am Steueraufkommen begründet, sagte Kämmerer Johannes Lang.
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Der Verwaltungshaushalt stieg von 25,832 auf 28,429 Millionen Euro: Diese Steigerung sei mit einer Mehrung am Steueraufkommen begründet, sagte Kämmerer Johannes Lang.

Die Gemeinde Feldkirchen-Westerham steht finanziell gesehen auf gesunden Füßen. Das betrifft sowohl das Ergebnis des Haushaltplanes für das Jahr 2019, als auch das laufende Jahr, das im Rahmen der zu Beginn der Corona-Pandemie abgespeckten Einnahme-Erwartungen positiv zu verlaufen scheint.

Von Manfred Merk

Feldkirchen-Westerham – Die westlichste Gemeinde des Landkreises Rosenheim steht finanziell gesehen auf gesunden Füßen. Das betrifft sowohl das Ergebnis des Haushaltplanes für das Jahr 2019, das jetzt dem Gemeinderat präsentiert wurde. Aber auch der aktuelle Zwischenbericht für das laufende Jahr scheint im Rahmen der zu Beginn der Corona-Pandemie abgespeckten Einnahme-Erwartungen positiv zu verlaufen.

Veranschlagte Beträge reduziert

Rückblick: Den Vorschlag von Kämmerer Johannes Lang, die veranschlagten Beträge aus der Gewerbe- und der Beteiligung an der Lohn- und Einkommensteuer zu reduzieren, hat der Gemeinderat im April einstimmig befürwortet.

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Beispiel: Die am Jahresanfang 2020 zu erwartenden Einnahmen aus der Gewerbesteuer wurden von 7,40 auf 6,20 Millionen Euro zurückgeschraubt. Stand Ende September: 6,45 Millionen Euro. Ausblick des Kämmerers: „Wesentliche Veränderungen sind nicht mehr zu erwarten, einige Firmen haben sogar die Herabsetzung ihrer Vorauszahlungen schon wieder zurückgenommen.“

Der Haushaltplan 2019 hatte auch positive Überraschungen parat. Der Verwaltungshaushalt stieg von 25,832 auf 28,429 Millionen Euro.

Plus bei den Steuereinnahmen

Diese Steigerung ist mit einer Mehrung am Steueraufkommen begründet. Die veranschlagte Gewerbesteuer betrug sieben Millionen plus weitere 1,76 Millionen.

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Auch die Beteiligung an der Einkommen- und Umsatzsteuer ergab insgesamt ein Plus von 400 000 Euro. Der Anteil an der Grunderwerbssteuer bescherte der Kommune eine Mehreinnahme von 210 000 Euro.

Keine Kredite 2019 in Anspruch genommen

Die Pro-Kopf-Verschuldung einschließlich Schulverband betrug am 31. Dezember 2019 genau 386 Euro. Ebenfalls positiv war, dass 2019 keine Kredite in Anspruch genommen werden und auch die Rücklagen nicht zum Ausgleich der einzelnen Sparten herhalten mussten. Der Gemeinderat nahm diese positive Bilanz ohne Diskussion oder Gegenstimme zur Kenntnis.

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