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Verteilzentrum der Post

Feldkirchen-Westerham: Paket-Flut beschert der Gemeinde eine Gewerbe-Ansiedelung

Weil immer mehr Pakete verschickt werden, plant die Post auf diesem Areal im Gewerbegebiet einen neuen Zustellstützpunkt. Die Post startet mit dem Bau, sobald alle Genehmigungen vorliegen.
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Weil immer mehr Pakete verschickt werden, plant die Post auf diesem Areal im Gewerbegebiet einen neuen Zustellstützpunkt. Die Post startet mit dem Bau, sobald alle Genehmigungen vorliegen.
  • Ines Weinzierl
    VonInes Weinzierl
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Von Weidach ins Umland: Sobald die Genehmigungen vorliegen will die Deutsche Post mit dem Bau des neuen Verteilerzentrums in Weidach starten. Warum der Bau nötig ist und warum sich das Unternehmen ausgerechnet die Kommune ausgesucht hat, lesen Sie hier.

Feldkirchen-Westerham – Wenn es nach der Deutschen Post geht, könnte sie sofort mit dem Bau des geplanten Verteilerzentrums in Weidach in der Gemeinde Feldkirchen-Westerham starten. Allerdings müsse man sich noch in Geduld üben und eben die Baugenehmigung abwarten, sagt Sprecher Dieter Nawrath.

„Seitens der Gemeinde ist alles klar“, sagt Bürgermeister Hans Schaberl. Jetzt sei das Landratsamt an der Reihe – dort liegen die Unterlagen. Gibt es auch dort grünes Licht kann es losgehen. Dennoch: Einen zeitlichen Rahmen will Sprecher Nawrath nicht nennen. Nur soviel: „Wir starten zeitnah, sobald wir grünes Licht haben.“

40 neue Arbeitsplätze

Was genau soll denn in Weidach entstehen? Zunächst sollen etwa 40 Arbeitsplätze entstehen. Diese Mitarbeiter werden dann im in dem neuen Zustellstützpunkt arbeiten, erklärt Nawrath auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen. „Von hier aus sollen künftig Briefe und Pakete ausgeliefert werden.“ Der geplante Neubau in Weidach ist ein Stützpunkt, in welchem Briefe und Pakete im Raum Feldkirchen-Westerham für die Zustellung vorbereitet und anschließend an den Endkunden zugestellt werden.

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Rund 20 Kilometer südlich liegt das Briefzentrum Rosenheim in Kolbermoor. Dort werden alle ein- und abgehenden Briefe für den PLZ-Bereich 83 – das sind alle Orte, deren Postleitzahlen mit 83 beginnen – bearbeitet werden, erklärt Nawrath. Kommt das an seine Grenzen? „Das Kolbermoorer Briefzentrum hat mit dem neuen Stützpunkt nichts zu tun“, erklärt er. Man brauche das neue Zentrum, weil immer mehr Pakete verschickt werden. Kurz: Man benötigt mehr Fläche. Das geplante Zentrum in Weidach soll „viel kleiner werden, als in Kolbermoor“.

Und warum hat sich die Post ausgerechnet Feldkirchen-Westerham ausgesucht? Das Unternehmen hat sich für den Standort aus logistischen und wirtschaftlichen Gründen entschieden. „Es ist ein zentral gut gelegener Standort.“

Verkehr wird sich verteilen

Für Hans Schaberl ist es „positiv“, wenn sich Gewerbe fürs Gewerbegebiet interessiert. Schließlich habe man es ja dafür auserkoren. Letztlich sprudelt Gewerbesteuer – wie viel das sein wird, kann er noch nicht sagen. In der Sitzung des Bauausschusses wurde auch das Thema Verkehr angesprochen: Man befürchtet, dass der Verkehr auf der Aiblinger Straße weiter zunehmen werde. Schaberl: „Das wird schon klappen. „Der Verkehr wird sich sternenförmig verteilen.“

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Das neue Gebäude in Zahlen:

Das Verteilerzentrum ist vom Wendehammer im Gewerbegebiet nordöstlich abweichend in Richtung Feldolling geplant. Der Grundriss dieses Gebäudes soll mit 67 mal 17,20 Metern, die Firsthöhe mit 6,73 Metern entstehen. Südlich davor ist die Anfahrrampe mit zehn Beladeplätzen für Streetscooter (Lieferfahrzeuge) geplant. Nordwestlich des Wendehammers (Richtung Westerham) ist eine Überdachung für 26 Beladeplätze vorgesehen (46 mal 6,90 Meter).

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