Feldkirchen-Westerham: Umfrage zum Bürgerbus muss Fahrt aufnehmen

So ein Modell, wie den Bürgerbus-Chiemsee, kann sich Ursula Borkenhagen gut vorstellen.
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So ein Modell, wie den Bürgerbus-Chiemsee, kann sich Ursula Borkenhagen gut vorstellen.

Ihre Meinung zählt! Rund 130 Bürgerbus-Fragebögen sind zurück, um auf die Wünsche der Bürger hinsichtlich des geplanten Bürger-Busses eingehen zu können – bis 31. Juli haben die Bürger die Möglichkeit, die Bögen auszufüllen.

von Ines Weinzierl

Feldkirchen-Westerham – Rund 130 Bögen sind bereits ausgefüllt. Rund 130 Bürger der Gemeinde Fedkirchen-Westerham haben also schriftlich via Fragebogen erklärt, was sie in punkto Bürgerbus gerne hätten und was nicht.

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Denn der soll kommen – zumindest wenn es nach Ursula Borkenhagen vom „Sozialen Netzwerk“ und Ingrid Hauffen von der Ökumenischen Nachbarschaftshilfe sowie Wilfried Hauffen und Günther Polz geht.

500 Teilnehmer sind das Ziel

Sie haben im Rahmen des Gesamtmobilitätskonzeptes vor rund vier Wochen die Umfrage auf den Weg gebracht. Bis 31. Juli können die Bürger den Fragebogen noch ausfüllen – auch online (siehe Kasten). Sind 130 zu wenig? „Ja, da geht noch was“, sagt Borkenhagen, „wir hätten schon sehr gerne 500 Teilnehmer.“ Denn je mehr Bürger mitmachen, desto mehr könne auch auf die Wünsche hinsichtlich des Bürgerbusses eingegangen werden, ist sie überzeugt.

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Die Auswertung soll bis September erfolgen, dann will Borkenhagen mit ihrem Team die Ergebnisse dem Gemeinderat vorstellen – an ihrer Seite soll auch ein Fachmann sein, der sich bereits mit der Realisierung von Bürgerbussen auskennt, erklärt sie. Dann hofft sie, dass der Gemeinderat der Kommune „grünes Licht zur Umsetzung“ gibt.

Hier geht‘s zum Bürgerbus-Fragebogen

Die Bürgerbus-Gruppe arbeitet eng mit der Kommune zusammen. Sie hatte zwar die Idee, hat die Umfrage auf den Weg gebracht. Aber um die Anschaffung, auch die Fördermöglichkeiten und Versicherungen soll sich die Gemeinde kümmern – „das können wir nicht stemmen“. Ziel ist es, einen Zweitwagen überflüssig zu machen, den Verkehr zu minimieren und Eltern, die ihre Kinder von A nach B bringen, zu entlasten und den CO2-Ausstoß zu verringern.

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Gibt die Kommune grünes Licht, kann die Realisierung des Bürgerbusses auf den Weg gebracht werden, sagt sie. Details wie beispielsweise, ob es erstmal ein Leasing-Fahrzeug sein soll, sollen dann geklärt werden. Wenn alles glatt läuft, können die Feldkirchen-Westerhamer schon 2021 in ihrem Bürgerbus Platz nehmen. Und von A nach B fahren.

Auf der Seite www.feldkirchen-westerham.de können die Bürger unter „Bürger fahren für Bürger“ die Umfrage anklicken und den Fragebgen ausfüllen. Dauer? „Nur etwa eine Minute“, erklärt Borkenhagen.

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