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Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Kupplerball der Landjugend Höhenrain: So wollen die Organisatoren am 21. Januar Amor spielen

Wieder so ausgelassen feiern wie beim Kupplerball vor der Pandemie (links) will die Landjugend Höhenrain um Vorsitzende Monika Messerer (oben rechts) bei der Neuauflage am 21. Januar 2023. Das Zelt (unten rechts) ist bereits aufgebaut.
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Wieder so ausgelassen feiern wie beim Kupplerball vor der Pandemie (links) will die Landjugend Höhenrain um Vorsitzende Monika Messerer (oben rechts) bei der Neuauflage am 21. Januar 2023. Das Zelt (unten rechts) ist bereits aufgebaut.
  • Mathias Weinzierl
    VonMathias Weinzierl
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Die Vorfreude ist riesig: Nachdem der Kupplerball in Höhenrain pandemiebedingt zwei Jahre ausfallen musste, wird am Samstag, 21. Januar 2023, endlich wieder gefeiert. Seit wann die Landjugend plant –und wie die Pärchenbildung forciert werden soll.

Feldkirchen-Westerham – Die Zelte stehen bereits, die übrige Organisation läuft auf Hochtouren: Nachdem der traditionelle Kupplerball der Landjugend Höhenrain zwei Jahre wegen der Corona-Pandemie ausfallen musste, ist die Vorfreude nun riesig. Am Samstag, 21. Januar 2023, erwartet der Verein am Sportplatz in Höhenrain bei Feldkirchen-Westerham rund 1800 Besucher, um bis tief in die Nacht ausgelassen zu feiern.

Monika Messerer (24), Vorsitzende der Landjugend Höhenrain, verrät im Interview mit den OVB-Heimatzeitungen, wieso die Vorbereitungen der Veranstaltung, die es seit weit mehr als zehn Jahren gibt, dieses Mal später begonnen haben. Und sie gewährt erste Einblicke, wie die Organisatoren bei Singles Amor spielen wollen.

Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Landjugend Höhenrain zwei Jahre auf den Kupplerball verzichten. Wie groß ist jetzt die Vorfreude?

Monika Messerer: Die Vorfreude ist natürlich riesig, dass wir endlich wieder gemeinsam feiern können. Es waren ja – wie bei allen anderen Vereinen – auch für die Landjugend harte Jahre. Eigentlich war ja das komplette Vereinsleben für zwei Jahre ausgeschaltet. Da geht es nicht nur um große Veranstaltungen, sondern auch um normale Treffen und kleinere Aktionen. Wir sind sehr froh, dass es jetzt wieder richtig losgehen kann.

Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren...

Messerer: Ja, das stimmt. Das Zelt auf dem Sportplatz in Höhenrain steht bereits. Allerdings haben wir mit den Vorbereitungen für den diesjährigen Kupplerball später angefangen, als es normalerweise üblich ist.

Wieso das?

Messerer: Wir hatten ehrlich gesagt lange ziemlich Angst, dass uns die Corona-Pandemie nochmals einen Strich durch die Rechnung machen könnte. Es hätte ja gut sein können, dass es im Herbst erneut zu Einschränkungen kommt. Als sich dann abgezeichnet hat, dass das nicht so sein wird, haben wir Vollgas gegeben. So waren die vergangenen Wochen durch den beengten Zeitrahmen etwas stressiger als bei den Kupplerbällen in den Jahren vor der Pandemie. Am Anfang war die Führungsriege mit neun Leuten in die Vorbereitungen involviert, mittlerweile sind rund 60 Mitglieder in die Organisation der Veranstaltung eingebunden.

Als Vorsitzende der Landjugend Höhenrain tragen Sie letztlich die Hauptverantwortung für die Veranstaltung. Ist das für Sie eher eine Bürde oder eine Ehre?

Messerer: Ein bisschen von beidem. Es ist natürlich schon eine Hausnummer, für eine Veranstaltung, zu der wir rund 1800 Besucher erwarten, die Hauptverantwortung zu tragen. Allerdings habe ich ein so tolles Team hinter mir, dass ich mir da gar keine Sorgen machen brauche, dass irgendwas nicht klappt. Und die Vorfreude ist auf jeden Fall größer als der Druck, der auf mir lastet.

Auf was freuen Sie sich denn am meisten?

Messerer: Einfach darauf, endlich wieder gemeinsam mit Freunden, Bekannten und den ganzen Besuchern ausgelassen zu feiern.

Der Kupplerball trägt ja seinen Namen nicht von ungefähr. Wie wollen Sie denn Liebespaare, die heute noch gar nicht wissen, dass sie zusammengehören, miteinander verkuppeln?

Messerer: Wir wollen mit Bändchen für neue Pärchen sorgen. Das funktioniert so: Es gibt am Eingang zwei getrennte Kassen für die Buam und die Dirndl. An jeder Kasse gibt es für Singles oder die, die halt als erstes da sind, jeweils 500 Bändchen mit Nummern. Die Nummern gibt es jeweils zweimal – einmal bei den Buam, einmal bei den Dirndl. Auf dem Gelände wird es dann einen Treffpunkt geben, wo man sein „Gegenstück“ dann finden und kennenlernen kann.

Es muss ja aber nicht unbedingt ein Bua ein Dirndl suchen. Gibt es da auch spezielle Möglichkeiten, an diesem Abend sein „Gegenstück“ zu finden?

Messerer: Da haben wir jetzt seitens der Organisatoren nichts geplant, weil das auch schwierig gewesen wäre, da noch verschiedene Kombinationsmöglichkeiten vorzubereiten. Die Aktion mit den Bändchen ist aber ja nur eine Möglichkeit, einen zukünftigen Partner kennenzulernen. So ein Fest ist ja auch abseits der Bändchen dazu da, neue Kontakte zu knüpfen und Verbindungen herzustellen. Und natürlich ist auch jedes Paar oder alle, die niemanden suchen, bei uns willkommen.

Können Sie sich denn an Paare erinnern, die sich dort kennengelernt haben und heute noch zusammen sind?

Messerer: Mir fällt jetzt auf die Schnelle niemand ein, den ich persönlich kenne, der dort seine große Liebe getroffen hat und auch heute noch mit ihr zusammen ist. Das muss aber natürlich nicht heißen, dass es das nicht gibt oder gegeben hat. Die Chance, dass hier Menschen zueinander finden, ist auf jeden Fall da. Tendenziell würde ich sagen, dass es bislang auf den Kuppelbällen der Landjugend Höhenrain so war, dass pro Ball mindestens zwei bis fünf Paare entstanden sind, die sich zumindest für einige Zeit gefunden haben.

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