Aus dem Gemeinderat

Feldkirchen-Westerham: So soll es jetzt mit der Erweiterung der Bücherei weitergehen

Wie soll es weitergehen? In einem neuen Anbau soll jetzt komplett auf Wohnungen verzichtet werden, so der Tenor der Diskussion.
+
Wie soll es weitergehen? In einem neuen Anbau soll jetzt komplett auf Wohnungen verzichtet werden, so der Tenor der Diskussion.
  • vonManfred Merk
    schließen

Wieder ein neues Kapitel: Wohnungen sind vom Tisch, denn die Volkshochschule benötigt Räumlichkeiten, so der Tenor im Gemeinderat. Ob es im angedachten Erweiterungsbau jetzt auch ein Café geben soll, soll jetzt ein Projektausschuss beraten.

Feldkirchen-Westerham – Die Planung für die Erweiterung der Bücherei am Dorfplatz in Feldkirchen-Westerham geht in die nächste Runde. Kernpunkt der erneuten Diskussion im Gemeinderat war, dass auf Wohnen im vorgesehenen Anbau völlig verzichtet werden soll. Stattdessen soll der Schwerpunkt auf die räumlichen Bedürfnisse der Volkshochschule (VHS) gerichtet werden.

Volkshochschule benötigt Räume

Warum diese künftige Nutzung vor allem dieser kommunal geführten Bildungseinrichtung zugutekommen soll, ist nach den Worten von Bürgermeister Hans Schaberl (Parteifrei) vordringlich. Begründung laut Rathauschef: „Viele der Räume, die derzeit im KuS von der VHS genutzt werden, brauchen die Grund- und Mittelschule dringend.“

Lesen Sie auch:

Feldkirchen-Westerham: Paket-Flut beschert der Gemeinde eine Gewerbe-Ansiedelung

„Noch kein Hit“, sind nach Ansicht Schaberls die jetzt vom Planungsbüro H2M vorgelegten Pläne. „Wir brauchen nur wenige Büros, dafür aber umso mehr Räume, die je nach Bedarf genutzt werden können“.

Laden mit Selbstbedienung?

Die Frage, ob im Anbau auch ein Café eingerichtet werden soll, wird unterschiedlich gesehen. SPD-Sprecher Heinz Oesterle glaubt, dass ein kleiner Selbstbedienungsladen ausreiche. „Allein schon wegen des nahe an der Bücherei liegenden Kinderspielplatzes sei das wünschenswert.“

Als klarer Gegner dieser bislang nur angedachten Idee zeigte sich „Pro Bürger“-Sprecher Franz Bergmüller. „Wollen wir als Gemeinde der unmittelbar gegenüberliegenden Gaststätte oder der Eisdiele als Konkurrenten auftreten?“, fragte er. Viele offene Fragen, die jetzt der Projektausschuss vorberaten und dem Gemeinderat vorgelegt werden sollen.

Kommentare