Feldkirchen-Westerham: Sanierung der Peter-und Paul-Kirche teurer als erwartet

Die Westerhamer Filialkirche „Peter und Paul“ wird renoviert. Die Arbeiten sind teurer als angenommen.
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Die Westerhamer Filialkirche „Peter und Paul“ wird renoviert. Die Arbeiten sind teurer als angenommen.

Gemeinde greift für Kirchen-Sanierung tiefer in die Tasche. Um welchen Summen es geht, lesen Sie hier.

Von Manfred Merk

Feldkirchen-Westerham – Von den steigenden Kosten im Baugewerbe scheint auch die Renovierung der Peter-und-Paul-Kirche in Westerham nicht verschont zu bleiben. Schon beim ersten Bauabschnitt der mit Gesamtkosten von rund 400 000 Euro vorgesehenen Sanierung waren anstatt der veranschlagten 80 000 Euro jetzt 107 000 Euro fällig.

Kommune segnet Zuschusserhöhung ab

„Nicht aufschiebbare statische Auflagen und nicht vorhersehbare bauliche Mängel haben die höheren Kosten verursacht“, schreibt Kirchenpfleger Martin Atzinger an die Gemeinde Feldkirchen-Westerham. Seiner Bitte, deshalb die fällige Rate des zugesagten Zuschusses von 16 000 Euro auf 21 400 Euro zu erhöhen, haben die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses abgesegnet.

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Der Westerhamer ist zusammen mit mehreren ehrenamtlichen Mitarbeitern Initiator dieser aufwändigen Sanierung. Und fest davon überzeugt, dass die kalkulierten 400 000 Euro dennoch ausreichen müssten. Seinen Optimismus begründet Atzinger damit, dass mit der erfolgten Innensanierung des Kirchturms der schwierigste Teilbereich schon geschafft ist.

Gotteshaus erhalten

„Mit den weiteren Arbeiten stehen wir nicht unter Zeitdruck, die Sanierung ist auf mehrere Jahre verteilt“, sagt der Kirchenpfleger. „Viel wichtiger ist uns, dass wir diese altehrwürdige Filialkirche als christliches Kulturgut erhalten können.“

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Dieser Ansicht war auch der Gemeinderat, als er der Katholischen Kirchenstiftung Sankt Laurentius Feldkirchen-Westerham zusagte, 20 Prozent der entstehenden zu übernehmen.

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Damaliger Anlass: Der Antrag für die geplante Sanierung der Kirche stand bei der Erzdiözese München und Freising zwar auf der Warteliste, aber auf einem der hinteren Plätze. Martin Atzinger, Thomas Stacheter, Rita Andrä und Regia Dürr wollten nicht so lange warten und nahmen die Sanierung des Kircherls selbst in die Hand.

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