Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Nachruf

„Sie hatte die große Gabe, Menschen zu verbinden“: Rosa Schnitzlbaumer ist verstorben

Rosa Schnitzlbaumer.
+
Rosa Schnitzlbaumer.
  • VonManfred Merk
    schließen

Sie war immer für ein friedliches Miteinander: Rosa Schnitzlbaumer ist jetzt im Alter von 93 Jahren verstorben.

Feldkirchen-Westerham – „Rosa Schnitzlbaumer hatte die große Gabe, Menschen zu verbinden, in ihrer Familie genauso wie ihrem Freundeskreis. Sie war immer um ein friedliches Miteinander bedacht, in ihrer Umgebung war stets ein guter und freundlicher Geist anzutreffen.“ Mit dieser einfühlsamen Würdigung hat Pastoral-Referentin Monika Langer das bewegte Leben dieser Frau überschrieben, die jetzt im Alter von 93 Jahren verstorben ist.

Als Näherin in München gearbeitet

Wie vielen Menschen ihrer Generation war der älteren Tochter der Gebhard-Eheleute keine unbeschwerte Jugendzeit vergönnt. Schon als 14-Jährige fuhr sie mit dem Zug allein nach Dresden, um bei einer befreundeten Familie als Kindermädchen zu mitzuhelfen. Nach Kriegsende arbeitete Rosa Gebhard als Näherin in München und 1956 heiratete sie den selbstständigen Holzhändler Josef Schnitzlbaumer. Der Sohn Max und die Tochter Inge kamen auf die Welt, die zu früh geborenen Zwillinge Doris und Ingrid starben eine Woche nach ihrer Geburt.

Briefzustellerin in Feldkirchen

Zwölf Jahre lang war die freundliche Frau Briefzustellerin bei der Post in Feldkirchen, pflegte später ihren betagten Vater und schon vor 34 Jahren verstarb ihr Ehemann Josef Schnitzlbaumer.

Eine geliebte Großmutter

Die große Liebe und Fürsorge schenkte Rosa Schnitzlbaumer fortan ihren Enkelkindern Kathrin, Maxi, Veronika und Franzi. An diese familiäre Geborgenheit erinnerten die Enkel beim Abschiednehmen in der Pfarrkirche von ihrer geliebten und verehrten Großmutter. Viele Jahre lang war die jetzt Verstorbene Mitglied beim Frauenbund, bei der Arbeiterwohlfahrt und beim TV Feldkirchen.

Manfred Merk

Mehr zum Thema

Kommentare