BAUAUSSCHUSS

Wohnbebauung am Bucklberg in Feldkirchen: Eiche muss notfalls weichen

Der Änderung des Bebauungsplanes „Bucklberg“ in Feldkirchen hat Elisabeth Spielmann (Grüne) ihre Zustimmung verweigert. Ihre Begründung: gefährdete Eiche und zu massive Bebauung des Hanggeländes.
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Der Änderung des Bebauungsplanes „Bucklberg“ in Feldkirchen hat Elisabeth Spielmann (Grüne) ihre Zustimmung verweigert. Ihre Begründung: gefährdete Eiche und zu massive Bebauung des Hanggeländes.
  • vonManfred Merk
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Eigentlich war die Wohnbebauung des Bucklbergs im Nordwesten von Feldkirchen im Wesentlichen schon um die Jahrhundertwende abgeschlossen worden.

Feldkirchen-Westerham – Jetzt sollen in Richtung Golfplatz zwei neue Häuser gebaut werden. Grundlegende Voraussetzung dafür ist die Änderung des Bebauungsplanes.

Nachpflanzung erforderlich

Der Bauausschuss ist sich dahingehend einig, dass eine städtebaulich gute Lösung entstehen soll. Strittigster Punkt war dabei ein alter Baum. Fast allgemeiner Tenor: Wenn es partout nicht zu vermeiden ist, dann müsste einer gefälligen Planung auch dieser Baum weichen. Dann aber käme diese Auflage zum Tragen, dass an anderer Stelle ein neuer Baum gepflanzt werden müsste. Dieser mehrheitlichen Meinung wollten sich Elisabeth Spielmann und Thomas Henties (Grüne) nicht anschließen, ihnen ist diese Eiche an dieser Stelle zu dominierend, um gefällt zu werden.

Reichen Parkplätze?

Die Bedeutung dieses noch stehenden Baumes wird nach Ansicht von Bürgermeister Hans Schaberl (parteifrei) überbewertetet. „Die speziellen Kenntnisse und Erfahrungen mit den Bäumen kenne ich als gelernter und langjähriger Waldarbeiter zur Genüge“ sagte Schaberl, „wenn er gefällt wird, dann muss eben ein neuer Baum gepflanzt werden.“ Des Weiteren wurde vereinbart, in Bezug auf Garagen und Stellplätze zu prüfen, in wie weit auch der schon jetzt vorhandene Parkbereich genutzt werden könnte. Die Änderung des Bebauungsplanes wurde gegen die Stimme von Elisabeth Spielmann (10:1) auf den Weg zu den Befürwortungsinstanzen gebracht.

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