Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


SOZIALES NETZWERK FELDKIRCHEN-WESTERHAM

Feldkirchen-Westerham: Diese Pläne will der neue Vorsitzende des „Sozialen Netzwerkes“ vorantreiben

Erhard Passauer ist seit drei Monaten der neue Vorsitzende des „Sozialen Netzwerkes“. Er ist von dem Projekt komplett begeistert, weil es die volle Bandbreite abdeckt.
+
Erhard Passauer ist seit drei Monaten der neue Vorsitzende des „Sozialen Netzwerkes“. Er ist von dem Projekt komplett begeistert, weil es die volle Bandbreite abdeckt.
  • Ines Weinzierl
    VonInes Weinzierl
    schließen

Erhard Passauer (63) hat vor rund drei Monaten den Vorsitz des „Sozialen Netzwerkes“ in Feldkirchen-Westerham übernommen. Was ihn antreibt, welche Pläne er hat und was kürzlich angestoßen wurde erzählt der Feldkirchner im Interview.

Feldkirchen-Westerham - Erhard Passauer (63) ist seit rund drei Monaten der neue Vorsitzende des „Sozialen Netzwerkes“ in der Gemeinde. Er folgte auf Ursula Borkenhagen, die aus persönlichen Gründen ihr Amt niederlegte. Der Feldkirchner ist in Altersteilzeit – „anders wäre das gar nicht zu stemmen“, sagt er.

Drei Tage ist er in der Woche an seinem Arbeitsplatz, einen Tag kümmert er sich um den Verein. Hat er Fragen, ruft er Ursula Borkenhagen an, die ihm mit Rat und Tat zur Seite steht. Was sein Steckenpferd ist und was gerade neu angestoßen wurde, erzählt Passauer im Interview.

Herr Passauer, Sie sind seit rund drei Monaten der neue Vorsitzende des Sozialen Netzwerkes. Was hat Sie bewogen, das Amt anzunehmen?

Erhard Passauer: Es war ja relativ überraschend, dass Frau Borkenhagen aus persönlichen Gründen ihr Amt niedergelegt hat. Ich durfte die Entstehung des Vereines als Gemeinderat begleiten. Ich habe die Sache von Anfang an toll gefunden. Frau Borkenhagen hat das alles aufgebaut – mustergültig.

Sie treten also in große Fußstapfen.

Passauer: Ich bin ja seit drei Monaten Vorsitzender und muss mich einarbeiten. Muss die Kontakte aufbauen, die ganze Struktur kennenlernen und natürlich die Alltagsarbeit. Der Verein deckt die komplette Bandbreite ab und die ganze Gemeinde ist involviert – das ist schon ein tolles, übergreifendes Projekt. Alle sind den Projekten gegenüber aufgeschlossen und gemeinsam finden wir Lösungen, von denen alle profitieren.

Aktuelle Nachrichten und Artikel rund um das Thema Coronavirus in der Region finden Sie auf unserer OVB-Themenseite

Wie hinderlich ist derzeit die Corona-Pandemie für Ihre Arbeit?

Passauer: Es bremst schon aus. Es können keine Veranstaltungen stattfinden. Wir hoffen, dass wir im Herbst in kleinem Rahmen wieder etwas ermöglichen können. Wir haben online-Treffen und da wird auch beratschlagt. Zum Beispiel der „Tag der Generationen“. Den können wir natürlich nicht veranstalten.

Stehen Projekte in der Warteschleife?

Passauer: Der Bürgerbus ist ein großes Thema. Wir sind schon dabei, über Haltepunkte zu sprechen. Denn die Mobilität wird immer schwieriger: Die Menschen werden älter und sollen natürlich auch dann von A nach B kommen. Im Herbst soll es aber losegehen.

Was ist Ihr persönliches Steckenpferd?

Passauer: Das kann ich gar nicht sagen, da alle Themenbereiche gleich wichtig sind. Für mich ist es wichtig, auch über den Tellerrand zu schauen. Das heißt, im ganzen Landkreis ein Netzwerk aufzubauen.

Lesen Sie auch: Feldkirchen-Westerhamer SPD strebt Tempo-30-Pilotprojekt an

Denken Sie da an etwas Konkretes?

Passauer: Ja, den Frauen- und Mädchennotruf in Rosenheim. Da möchte ich in Kürze eine Verbindung herstellen. Oder auch das Thema Demenzberatung soll weiter voran getrieben werden. Das ist besonders wichtig. Das Thema muss Einzug in die Gesellschaft erhalten – es sind immer mehr Menschen betroffen.

Was hat der Verein kürzlich angestoßen?

Passauer: Wir rufen dazu auf, dass Studenten Schulkindern unter die Arme greifen. Denn in den Familien gibt es wegen des ausgefallenen Präsenzunterrichts viele Probleme, darauf werde ich immer wieder angesprochen. Stundeten können sich bei uns melden und können gegen eine Aufwandsentschädigung Nachhilfe geben.

Lesen Sie auch: „Die Isarschiffer“ mit neuem Album

Ehrenamtliche und Studenten gesucht

Der Verein will Schulkindern durch die Vermittlung von Nachhilfe unter die Arme greifen. „Dafür suchen wir Stundenten, die gegen eine Aufwandsentschädigung Nachhilfe anbieten“, so Passauer. Darüber hinaus erklärt, er dass sich der Verein auch immer über neue ehrenamtliche Helfer, derzeit sind es 17, freut: „Wenn man neue Projekte startet, benötigt man viele Helfer.“ Wer Interesse hat, meldet sich via E-Mail unter servicestelle@soziales-netzwerk-fw.de.

Mehr zum Thema

Kommentare