Nach Schulterverletzung

Feldkirchen-Westerham: Bürgermeister nach OP auf unbestimmte Zeit im Krankenstand

Wegen einer wichtigen Besprechung war Bürgermeister Hans Schaberl am Mittwochnachmittag kurz im Rathaus.
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Wegen einer wichtigen Besprechung war Bürgermeister Hans Schaberl am Mittwochnachmittag kurz im Rathaus.
  • vonManfred Merk
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Falscher Schritt mit Folgen: Rathauschef Hans Schaberl reißt sich eine Sehne in der Schulter. Jetzt führen seine Stellvertreter die Amtsgeschäfte.

Feldkirchen-Westerham – Das Gute vorab: Das Rathaus in Feldkirchen ist aktuell nicht führungslos. Wenngleich Bürgermeister Hans Schaberl (parteifrei) für längere Zeit krankgeschrieben ist, steht der Chefsessel nicht unbesetzt am Schreibtisch. Abwechselnd führen derweil Schaberls Stellvertreter, Christiane Noisternig (CSU) und Sepp Hupfauer (Freie Wähler Feldolling), die Amtsgeschäfte.

OP in Krankenhaus

Die weniger erfreuliche Nachricht: Schaberl hat sich schon im April eine Schulterverletzung zugezogen, die jetzt zu ernsten Spätfolgen führte. Und eine Operation im Krankenhaus in Agatharied unumgänglich machte.

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Was war damals passiert? „Ich habe das Rathaus nach einer Sitzung des Gemeinderats spätabends als Letzter verlassen“, erinnert sich der Bürgermeister. „Es war draußen stockdunkel, offenbar bin ich an einer Stufe der Treppe angestoßen und kam aus dem Tritt“, erzählte der Rathauschef gegenüber unserer Zeitung.

Starke Schmerzen

„Um nicht hinzufallen, habe ich mich am Geländer noch festhalten können und konnte dadurch einen Sturz verhindern, nicht aber dann auftretende blaue Flecken und starke Schmerzen“, erzählte er am Telefon.

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„Dass ich mir dabei in der Schulter eine Sehne gerissen hatte, stellte sich erst jetzt bei einem Arztbesuch heraus“, sagte er doch ein bisschen mitgenommen.

Autofahren und Arbeiten nicht möglich

„Autofahren und Arbeiten im Rathaus ist derzeit für mich unmöglich“, weiß er und schickt gleich ein Lob für seine Stellvertreter Christiane Noisternig und Sepp Hupfauer hinterher: „Ausgesprochen gut, wie sie diese für sie ungewohnte Arbeit erledigen.“ Die Frage, für wie lange Zeit er fehlen wird, beantwortet der Bürgermeister mit einem skeptischen Achselzucken.

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