Feldkirchen-Westerham baut Druck auf – Pfarrkindergarten soll bis Ende 2021 fertig sein

Dieser Ausweichkindergarten am Fuße des Ölbergs soll Ende 2021 wieder abgebaut werden.
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Dieser Ausweichkindergarten am Fuße des Ölbergs soll Ende 2021 wieder abgebaut werden.

Der Pachtvertrag für das Grundstück, auf dem der Ausweich-Kindergarten in Feldkirchen-Westerham steht, läuft Ende des Jahres aus. Die Gemeinde stellt es der Kirchenstiftung kostenlos zur Verfügung. Ist der neue Pfarrkindergarten nicht bis Dezember 2021 fertig, will die Gemeinde eine Pacht erheben.

Von Manfred Merk

Feldkirchen-Westerham – Noch einmal für ein Jahr finanziell entgegenkommen und gleichzeitig einen gewissen Druck aufbauen will die Gemeinde Feldkirchen-Westerham gegenüber der Katholischen Kirchenstiftung St. Laurentius. So könnte die vom Gemeinderat einstimmig befürwortete Vereinbarung zusammengefasst werden.

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Der Sachverhalt: Schon vor dem Abbruch des Pfarrkindergartens an der Salzstraße in Feldkirchen war auf dem gemeindeeigenen Grundstück am Fuße des Ölbergs ein neues Quartier aufgebaut worden.

Die vorübergehende Heimat der rund 50 Kinder ist vom 1. Juni 2018 bis zum 30. August 2021 befristet. Die Nutzungsänderung und gleichzeitige Bereitstellung des Grundstücks ist für die Katholische Kirchstiftung, den Bauherrn des Kindergartens, bis Ende Dezember 2020 kostenfrei.

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Jetzt bittet die Kirchenstiftung, den Zeitraum für die unentgeltliche Überlassung bis Dezember 2021 zu verlängern. Dem stimmte der Gemeinderat einstimmig zu. Allerdings unter einer Bedingung: Sollte dieser Termin nicht eingehalten werden können, dann stellt die Gemeinde der Kirchenstiftung monatlich 1997 Euro in Rechnung.

Mit diesem finanziellen Entgegenkommen – acht Monate á 1997 Euromachen machen immerhin 15 976 Euro aus – will der gesamte Gemeinderat den Druck erhöhen. Ziel ist die rechtzeitige Fertigstellung des Kindergartens.

Dieser Tenor war aus den kurzen Redebeiträgen herauszuhören. Weiteres Entgegenkommen der Gemeinde: Mit dem Verzicht auf den Rückbau des Grundstücks befürwortete der Gemeinderat eine eher geringaufwendige Unterstützung der Bauherrn.

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