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Angebot des sozialen Netzwerkes

Feldkirchen-Westerham: Aus Ratsch-Telefon entsteht eine Kontaktbörse

Griff zum Telefonhörer: Rund 20 Bürger haben schon beim Ratsch-Telefon des „Sozialen Netzwerkes“ angerufen. dpa
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Griff zum Telefonhörer: Rund 20 Bürger haben schon beim Ratsch-Telefon des „Sozialen Netzwerkes“ angerufen. dpa
  • Ines Weinzierl
    VonInes Weinzierl
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Das „Soziale Netzwerk“ hat das „Bürger-Ratsch-Telefon“ vor rund zwei Monaten auf den Weg gebracht. Was mittlerweile daraus geworden ist und welche Dynamik es bekommen hat, verrät Janine Karkosch, Leiterin der Servicestelle.

Feldkirchen-Westerham – Seit rund zwei Monaten bietet das Soziale Netzwerk Feldkirchen-Westerham ein „Bürger-Ratsch-Telefon“ an. Fünf ehrenamtliche Frauen – Elvira Rypacek, Barbara Stiels, Regina Priller, Anne Amsbeck und Petra Fechnter – sitzen abwechselnd von Dienstag bis einschließlich Samstag von 14 bis 17 Uhr parat – und nehmen die Anrufe der Bürger entgegen. Das erste Fazit nach zwei Monaten: „Es läuft super“, sagt Janine Karkosch, Leiterin der Servicestelle des Sozialen Netzwerkes.

Ehrenamtliche vernetzen Anrufer

„Es hat eine ganz eigene Dynamik bekommen“, schwärmt sie. Das heißt, dass aus dem Ratsch-Telefon im übertragenen Sinne eine Bürger-Kontaktbörse entstanden ist.

„Viele, die sich gemeldet haben, wollen ja nicht nur einmal wöchentlich reden, sondern öfter.“ So entstand die Idee seitens des ehrenamtlichen Telefon-Teams, die Anrufer untereinander zu vernetzen – so, dass sie es denn wollen, erklärt Karkosch.

So können Freundschaften entstehen

So telefonieren beispielsweise künftig zwei Bürger miteinander – eingefädelt vom Sozialen Netzwerk. „So können auch neue Freundschaften entstehen“, freut sich Leiterin Karkosch.

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Insgesamt haben mittlerweile rund 20 Bürger zum Telefon gegriffen und das Angebot wahrgenommen – einer stammte sogar aus dem Chiemgau, einer auch aus Rosenheim. Auch ihnen wurde geholfen. Karkosch ist wichtig: „Es kommt nicht auf die Menge an, sondern auf die Qualität.“ Viele von ihnen sind einsam – die Familie wohnt weit weg, Freunde haben sich zurückgezogen, erklärt sie.

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Sind auch Männer unter den Anrufern? Ja, aber meistens sind es Frauen. Viele von ihnen haben den Bürger-Ratsch-Telefon-Artikel des Mangfall-Boten in den Händen, der im Februar erschienen ist, und wollen anhand des Fotos wissen, mit wem sie denn nun telefonieren. Das geben die ehrenamtlichen Frauen gerne preis und schon sei man mitten im Gespräch. Darüber hinaus konnte bereits mehrfach Hilfestellung gegeben werden, was beispielsweise Ansprechpartner für bestimmte Bereiche angeht. „Wer Hilfe benötigt, bekommt welche“, sagt sie.

Karkosch ist auch wichtig, dass die Anrufzeiten – 14 bis 17 Uhr – auch flexibel gehandhabt werden: Ist ein Bürger zu diesem Zeitpunkt verhindert, machen sie die ehrenamtlichen Helfer auch Termine außerhalb dieser Zeiten aus. „Wir sind flexibel.“

Alle Infos rund ums Ratsch-Telefon

Das „Bürger-Ratsch-Telefon“ richtet sich an alle Bürger – ob Groß, ob Klein. Es wird von Dienstag bis einschließlich Samstag von 14 bis 17 Uhr angeboten – auch außerhalb dieser Zeiten können Termine vereinbart werden. Zu erreichen ist es unter den Telefonnummern 0 80 62/ 2 77 17 42 sowie unter 01 63/ 8 83 86 38.

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