Bad Feilnbach: Schwimmbad-Eintrittspreise bleiben gleich

Einstimmig beschlossen die Gemeinderäte in der Sitzung im Dettendorfer Dorfgemeinschaftshaus die Jahresrechnungen für die Jahre 2018 und 2019.

Bad Feilnbach –  Die Gründe, beide Jahresrechnungen, auf Anfrage von Stephan Oberprieler (Bündnis 90/Die Grünen), zu beschließen, sind ein Wechsel des Kämmerers Konrad Kriechbaumer sowie das Ende der Legislaturperiode. Damit schließt die Jahresrechnung 2019 mit einem Verwaltungshaushalt von rund 18,8 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt mit etwa 8 Millionen Euro. Die Bilanz der Jahresrechnung für 2019 beinhaltet einen Verwaltungshaushalt von rund 21,2 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt 12, 4 Millionen Euro.

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Im Tagesordnungspunkt „Informationen zu offenen Fragen bezüglich Rechnungsprüfung und Bürgschaften“ verwies Kämmerer Kriechbaumer auf Auswirkungen der Senkung der Mehrwertsteuersätze von ab 1. Juli bis zum 31. Dezember.

Davon ist auch die Gemeinde betroffen: So gibt es in der Wasser- und Nahwärmeversorgung keine Zwischenablesung zum 30. Juni. Das Jahr 2020 wird für diese beiden Versorgungssparten mit fünf beziehungsweise 16 Prozent versteuert und in der Jahresabrechnung berücksichtigt.

Verwaltungsaufwand höher als die eingenommenen Centbeträge

Die Eintrittspreise für die beiden Schwimmbäder sollen laut Bürgermeister Anton Wallner beibehalten werden. Der Grund: Die Preise umzustellen, die Einsparungen liegen größtenteils im Cent-Bereich, ist mit einem hohen Verwaltungsaufwand verbunden. Im Bereich erhaltener Förderungen flossen beispielsweise 27 000 Euro vom Amt für ländliche Entwicklung in den Abbruch des alten Schulhauses in Dettendorf, 185 000 Euro kamen als Zuschuss vom Wasserwirtschaftsamt Rosenheim für die Einhausung des Aubachs und der Breitbandausbau wurde von der Regierung von Oberbayern mit 183 339 Euro gefördert. Auf Anregung des Rechnungsprüfungsausschusses fordert die Gemeinde 170 Überwachungsstunden im ruhenden Verkehr (auch Parkplätze im Jenbachtal) sowie 180 Stunden im fließenden Verkehr durch den „Zweckverband Kommunales Dienstleistungszentrums Oberland“. Ebenso wurden zwei neue Verkehrszeigefinger bestellt. pes

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