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Beeindruckende Zahlen bei der Jahreshauptversammlung

Einsatzstunden „fast verdoppelt“ gegenüber 2020: Feuerwehr Bruckmühl zieht Bilanz

Die Beförderungsurkunden überreichten Kommandant Thomas Kamke (links) und sein Stellvertreter Volker Schiechl (rechts) an (von links) Lukas Ringk, Silvan Röder, Sabrina Krauß, Maximilian Rumpel und Maximilian Stuckenberger.
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Die Beförderungsurkunden überreichten Kommandant Thomas Kamke (links) und sein Stellvertreter Volker Schiechl (rechts) an (von links) Lukas Ringk, Silvan Röder, Sabrina Krauß, Maximilian Rumpel und Maximilian Stuckenberger.
  • VonJohann Baumann
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„Gestiegene Einsätze und fast verdoppelte Einsatzstunden gegenüber 2020“, lautete die Bilanz von Kommandant Thomas Kamke für das Jahr 2021. Was bei der Feuerwehr sonst noch für Aufmerksamkeit im vergangenen Jahr sorgte und wie man voraus blickt.

Bruckmühl – Beindruckende Zahlen legte die Feuerwehr Bruckmühl bei ihrer gut besuchten Jahreshauptversammlung vor. Vorstand Marinus Rumpel hieß im „Brückenwirt“-Saal neben den aktiven und passiven Mitgliedern auch Bürgermeister Richard Richter, Kreisbrandinspektor Max Goldbrunner, die Kreisbrandmeister Christian Schmidt und Werner Meier-Matheke und Marktgemeinderat Harald Höschler willkommen.

96 Stunden für die Ausbildung 2021

Jugendwart Matthias Stuckenberger ließ die Aktivitäten der derzeit 13 Mitglieder umfassenden Jugendfeuerwehr und der zehn-köpfigen Kinderfeuerwehr Revue passieren. „In der Kinder- und Jugendarbeit betrug die Gesamtleistung im Jahr 2021 insgesamt 224 Stunden, begleitet von 96 Ausbilderstunden“, erklärte der Nachwuchschef“. Für den von ihnen online durchgeführten und durchweg bestandenen Wissenstests gab es Urkunden für die Jugendlichen.

„Kinderflamme“ als Ausbildungsnachweis

Für 2022 kündigte er an, dass bei der Jugendfeuerwehr das Leistungsabzeichen und bei der Kinderfeuerwehr die „Kinderflamme“ als Ausbildungsnachweis erworben werden kann. Ferner sei ein gemeinsames Zeltlager für den Nachwuchs geplant.

„Gestiegene Einsätze und fast verdoppelte Einsatzstunden gegenüber 2020“, lautete die Bilanz von Kommandant Thomas Kamke für das Jahr 2021. In seinem Überblick über die Einsätze, Lehrgänge und Übungen erläuterte er die einzelnen Einsatzarten. Bei den 130 Einsätzen (Vorjahr: 112) wurden 1 550 (851) Stunden geleistet.

„Seit 2012 sind die Einsatzahlen stetig angestiegen, von 79 auf 130“, schilderte der Kommandant. Die Einsätze 2021 setzen sich aus 27 Brandfällen (zehn), 59 technischen Hilfeleistungen (51), vier Einsätzen mit ABC-Gefahrstoffen (fünf), 24 Fehlalarmen (17) und 16 sonstigen Tätigkeiten (28) zusammen. Am häufigsten musste die Wehr im „Hochwassermonat“ Juli ausrücken, der auch die hohe Zahl der Einsatzstunden prägte. Neben den Einsätzen absolvierten die 79 aktiven (über 18-jährigen) Feuerwehrler sowie drei Anwärter (16 bis 18 Jahre) 1245 Ausbildungsstunden, sodass im Jahr 2021 zusammen mit den Gerätewart- und Kommandanten-Tätigkeiten und den Nachwuchs-Stunden insgesamt 4524 Stunden (3866) geleistet wurden.

Diverse Lehrgänge angekündigt

Außerdem berichtete der Kommandant unter anderem über die Vermessung der neuen Einsatzkleidung für die Floriansjünger der Marktgemeinde und die Einführung der AEF-Boxen beim Atemschutz. In seinem Ausblick auf das laufende Jahr erwähnte er unter anderem den Hochwasserschutz und den Feuerwehrbedarfsplan und kündigte verschiedene Lehrgänge an. Am Ende seines Rückblicks richtete er Dankesworte für die Unterstützung und Zusammenarbeit an den Bürgermeister, den Marktgemeinderat, den Feuerwehrreferenten und die Mitarbeiter des Rathauses und des Bauhofs. „Ein hartes Jahr liegt hinter uns, sowohl was die Einsätze als auch Corona betrifft“, sagte er.

Bürgermeister Richard Richter zollte nicht nur dem Nachwuchs und ihren Ausbildern großen Respekt, sondern würdigte insbesondere das Engagement der Aktiven. „Ihr seid Tag und Nacht für uns da und ihr geht sorgsam mit den zur Verfügung gestellten Mitteln um“, betonte er. Der Rathaus-Chef ging auch auf die Starkregen-Katastrophe im Raum Götting ein und attestierte den Einsatzkräften: „Es wurde hart gearbeitet bei unüberschaubarer Einsatzlage.“ Kritisch setzte er sich mit damaligen Pressemeldungen über seine angeblich mangelnde Präsenz vor Ort auseinander, die er entschieden zurückwies. „Ich weiß mich in einer von der Feuerwehr gut behüteten Gemeinde“, bekräftigte er abschließend.

Mitgliederzahlen wieder gestiegen

In Vertretung von Kreisbrandrat Richard Schrank informierte Kreisbrandinspektor Max Goldbrunner etwa über die Anschaffung eines ferngesteuerten Kettenfahrzeugs für Einsätze beispielsweise bei Bränden in Tiefgaragen und eines Versorgungs-Lkw mit Kran durch den Landkreis. Erfreut teilte er mit, dass nach einem zwischenzeitlichen Rückgang die Feuerwehr-Mitgliederzahlen landkreisweit durch die tolle Jugendarbeit wieder gestiegen seien. Zum angesprochenen Juli-Hochwasser konstatierte er: „Trotz teilweise anderslautender Presseberichte wurde hier eine tolle Arbeit geleistet.“ Für die im vergangenen Jahr unter schwierigen Bedingungen geleistete Arbeit sprach er der Führung und der Mannschaft seinen Dank aus.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden zahlreiche Beförderungen für Aktive ausgesprochen. Sabrina Krauß und Melanie Kästner wurden zu Feuerwehrfrauen ernannt und Maximilian Krammer, Lukas Ringk, Maximilian Rumpel, Max Schuppener und Silvan Röder zu Feuerwehrwehrmännern. Zu Löschmeistern wurden Maximilian Stuckenberger, Alexander Vollbom und Martin Christoph befördert.

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