Farbenfreude in düsteren Corona-Zeiten: Bunte Blütenpracht rund um Bad Aiblinger Kurhaus

Die Corona-Krise bringt viele düstere und unerfreuliche Aspekte mit sich. Umso erfreulicher ist derzeit die bunte Blütenpracht rund ums Kurhaus, die wohltuend ins Auge fällt. So kann man am Brunnen vor dem Heimatmuseum rund 2500 Tulpen in verschiedenen Farben bewundern.

„Im angrenzenden Kurpark haben wir weitere 2500 Tulpen in einem Wildsortenmix sowie 1500 Narzissen und 1000 Krokusse angepflanzt, insgesamt etwa 11 000 Blumenzwiebeln“, berichtet Gärtnermeister Andreas Arnold vom Aiblinger Bauhof unserer Zeitung.

Die Pflanzflächen werden am Brunnen beim Heimatmuseum jedes Jahr neu bepflanzt und jedes Jahr gewechselt zwischen Frühjahrs-, Sommer-, Herbstbepflanzung. „Etwa dreimal im Jahr sind Pflegegänge notwendig, um den ungewünschten Bewuchs wie Löwenzahn, Gräser und Giersch zu entfernen“, so der Gartenfachmann.

Mit Wasser versorgt wird die Saisonbepflanzung je nach Witterung, bei größerer Trockenheit drei- bis viermal pro Woche. Aber auch außerhalb des Kurhaus-Areals und des Kurparks sind die Stadtgärtner aktiv und haben weitere 6000 Blumenzwiebeln in die Erde versenkt. Sie pflegen unter anderem auch den Stadtpark, die Umgebung der Kriegerdenkmäler und die Pflanzgefäße beispielsweise in der Rosenheimer Straße.

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„Im Kurpark und im Stadtgebiet haben wir in den letzten fünf Jahren auf circa 1,5 Hektar Blumenwiesen in Größen von 50 bis 300 Quadratmetern angesät“, erklärt der „Stadtgärtnerei-Chef“. Im Blumenmix sind enthalten: Euphorbien, Bergenien, Sockenblumen, Anemonen, Astern, Wild-Geranium, Taglilien und Purpurglöckchen und vieles mehr.

Der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl hat einst den Begriff „blühende Landschaften“ geprägt – die tüchtigen Gärtner des Aiblinger Bauhofs sorgen regelmäßig dafür.

Eine bunte Blütenprachthaben die Gärtner von Bad Aibling rund ums Kurhaus gepflanzt. Baumann

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