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Schon in Betrieb

Falsch kalkuliert: Welche Millionensumme der neue Wasser-Hochbehälter in Aschbach kostet

Zur Sicherung des Hanges hinter dem Hochbehälter wurde die Betonwand mit Natursteinen verlängert.
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Zur Sicherung des Hanges hinter dem Hochbehälter wurde die Betonwand mit Natursteinen verlängert.
  • VonManfred Merk
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Der neue Wasser-Hochbehälter in Aschbach hat seinen Betrieb schon aufgenommen. Doch mehrere Nachträge waren nun im Bauausschuss abzusegnen, da etwa ein beauftragter Betrieb falsch kalkuliert hat.

Feldkirchen-Westerham – Der neue Wasser-Hochbehälter in Aschbach hat seinen Betrieb schon aufgenommen. Rund 2,5 Millionen Euro hat die Gemeinde Feldkirchen-Westerham in dieses Projekt investiert.

Mehrere Nachträge im Ausschuss abgesegnet

Mehrere dieser Nachträge hat jetzt der Bauausschuss nachträglich abgesegnet. Um die Pflegearbeiten am alten Hochbehälter zu erleichtern, wurde ein zusätzliches Einfahrtstor eingebaut.

Des Weiteren wurde im Zufahrtsbereich ein anderer Pflasterbelag verlegt, der witterungsbeständiger sein soll. Vom alten Hochbehälter aus werden künftig die Tanklöschfahrzeuge der Gemeinde-Feuerwehren befüllt.

Schäden durch Schub- und Scherkräfte?

Vor allem deshalb auch diese Nachbesserung. Um Schäden durch Schub- und Scherkräfte zu verhindern, sollen anstatt Beton-jetzt Granit-Randsteine eingebaut werden.

Für das Rolltor mussten Fundamente erstellt werden. Um die Ausgleichflächen besser bewirtschaften zu können, wurde die Betonwand mit einer Natursteinwand verlängert.

Gesamtkosten rund 14 000 Euro. Corona- und wetterbedingt konnte beim Landschaftsbau die vereinbarte Fertigstellung nicht eingehalten werden.

Die dabei entstandenen Mehrkosten in Höhe von 11 750 Euro wurden von der Bauverwaltung (aus der Sicht des Unternehmers) dargestellt.

Zur Sicherung des Hanges hinter dem Hochbehälter wurde die Betonwand mit Natursteinen verlängert.

„Die beauftragte Firma ging davon aus, den Auftrag in einer weniger arbeitsintensiven Zeit ausführen zu können und hatte dementsprechend kalkuliert“.

Anmerkung: Der Auftrag wurde bereits im Frühjahr 2021 erteilt.

Und weiter: Nach mehreren Abstimmungsgesprächen konnte eine Kündigung der Baufirma abgewendet und schließlich eine Mehrkostenpauschale(11 750 Euro netto) ausgehandelt werden.

Tieferer Erdaushub, neue Toranlage

Für einen weiteren Nachtrag mussten 6400 Euro (netto) ausgegeben werden. Tieferer Erdaushub, zusätzlicher Kabelzugschacht, Gehwegplatten im Bereich des Imkerwegs, Erneuerung Toranlage.

Die dringliche Anordnung der Nachträge war im August zwingend erforderlich gewesen, um die Arbeiten fortführen zu können und weitere Mehrkosten zu vermeiden.

Die Mitglieder des Bauausschusses haben diese Anordnungen ohne Wortmeldung oder Gegenstimme bestätigt.

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