Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Wie der „Bio-Kontor 7“ hilft

Extraschicht für die Ukraine – Linsensuppe für hungernde Kinder

Eine nahrhafte Linsensuppe hat Sebastian Mayer entwickelt und mit dem Team vom „Bio-Kotor 7“ in einer Extraschicht 6516 Portionen für die Ukraine gekocht.
+
Eine nahrhafte Linsensuppe hat Sebastian Mayer entwickelt und mit dem Team vom „Bio-Kotor 7“ in einer Extraschicht 6516 Portionen für die Ukraine gekocht.
  • Kathrin Gerlach
    VonKathrin Gerlach
    schließen

Es gibt viele Möglichkeiten, wie man die Menschen in der Ukraine unterstützen kann. Wie der Bad Aiblinger Lebensmittelhersteller „Bio-Kontor7“ hilft.

Bad Aibling – Die Mitarbeiter des „Bio-Kontor 7“ haben eine Sonderschicht eingelegt und 6516 Portionen Suppe gekocht. Am Freitag, 25. März, gehen sie mit einem Hilfstransport auf den Weg in die Ukraine – dorthin, wo Kinder aufgrund des brutalen Angriffskrieges wieder Hunger leiden müssen.

„Wir wollen etwas tun, trotz des coronabedingten Rohstoffmangels, trotz des vollen Produktionsplanes“ – da waren sich Geschäftsführer Peter Greither, Geschäftsleiterin Ina Stacheter und die ganze Mannschaft des „Bio-Kontor 7“ einig. Zwar fehlen dem Bad Aiblinger Hersteller für Bio-Lebensmittel aufgrund gestörter Lieferketten derzeit Rohstoffe – vor allem Hülsenfrüchte und Gewürze aus Indien und China.

Trotzdem ist es Sebastian Mayer gelungen, ein Rezept zu entwickeln. „Das Gericht sollte sehr nahrhaft sowie kalt und warm verzehrbar sein und natürlich schmecken“, erläutert Stacheter die Maßgabe. Entstanden ist eine Suppe mit roten Linsen, Speckwürfeln, Karotten, Kartoffeln und Zwiebeln. In einer Sonderschicht wurden 6516 Portionen hergestellt, in Gläser gefüllt und autoklaviert. Am Mittwoch, 23. März, wurden sie verladen.

Mehr Berichte aus dem Mangfalltal finden Sie hier.

Am Freitag, 25. März, gehen sie mit einem privat organisierten 40-Tonner nach Sobotka in Polen in ein Zentrallager. Eine ukrainische Organisation, die noch durch die Versorgungs-Korridore fahren kann, holt die Güter dann ab und versorgt kleine Gemeinden, ein Krankenhaus und ein Waisenhaus. Schon mit dem Hilfstransport des Bad Aiblinger Fußball-Internats hatte der „Bio-Kontor 7“ zuvor Fertiggerichte mitgeschickt.

Doch die Hilfe der Bio-Köche geht noch viel weiter. So hat beispielsweise Ina Stacheter zwei ukrainische Familien aufgenommen– darunter das einstige Au-pair Mädchen ihrer Kinder und deren Schwester mit Kindern: „Wir haben ihnen gesagt, dass sie sofort kommen sollen, wenn sie sich unsicher fühlen. Seit Kriegsbeginn sind sie nun bei uns.“

Auch die Familie Greither-Lindner hat in ihrem Bad Aiblinger Hotel „Das Lindner“ bereits Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen.

Kommentare