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Am Sonntag, 28. August

Es ist wieder soweit: Schlossbrauerei Maxlrain ruft zum Hopfazupfa-Fest

Erinnerungen an 2019: Beim Promi-Hopfazupfa legten sich (von rechts) Dr. Erich Prinz von Lobkowicz, Marcel Huber und Otto Lederer mächtig ins Zeug.
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Erinnerungen an 2019: Beim Promi-Hopfazupfa legten sich (von rechts) Dr. Erich Prinz von Lobkowicz, Marcel Huber und Otto Lederer mächtig ins Zeug.

Zum großen Familienfest wird am Sonntag, 28. August das „Hopfazupfa“ in Maxlrain.

Maxlrain – Die Organisatoren und Verantwortliche um Roland Bräger, Direktor der Schlossbrauerei Maxlrain, haben sich neben Altbewährtem auch wieder etwas Neues einfallen lassen. „Wir wollen nicht stur an dem festhalten, was bisher war, sondern unseren Gästen auch immer etwas Anderes bieten“, so Bräger, der dies unter anderem mit einer musikalischen Premiere geschafft hat.

Neben der traditionellen Blasmusik mit der Willinger Musi spielt erstmals „Boaritango“ in Maxlrain auf. Der Begriff setzt sich zusammen aus „Boari(sch) und Tango, die Musikanten verfügen also über ein breitgefächertes musikalisches Repertoire. Beginnen wird das Fest am Sonntag, 28. August, um 10 Uhr mit dem Erntedank-Gottesdienst, den Pfarrer Richard Basta zelebriert und der von den „Willinger Bläsern“ und der Chorgemeinschaft Willing-Berbling musikalisch umrahmt wird. Anschließend geht es zum Frühschoppen mit kesselfrischen Weißwürsten und der „Schlossgold-Musi“.

Ab 11.30 Uhr zeigen die „Hopfazupfa“ aus der Holledau, wie das „grüne Gold“ professionell gezupft wird. Gleichzeitig können all jene in Aktion treten, die sich mit dem „Zupfa“ etwas „verdienen“ möchten. Für jeden, der den bereitgestellten „Metzen“ mit seiner „Hopfakirm“ bis zum Rand befüllt, gibt es einen Träger Maxlrainer Bier oder Alkoholfreies. Zum Mittagstisch gibt es typische „Hopfazupfa-Schmankerl“ aus der Küche von Andreas Gigglinger.

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Der Obst- und Gartenbauverein verkauft die selbst gebundenen Hopfenkränze. Hierzu hat Roland Bräger eine nette Geschichte parat: „Ich wurde von den Holledauern auf unsere Landfrauen angesprochen. Es hat sich also bis in die Hopfengegend herumgesprochen, dass hier bei uns Hopfenkränze gebunden werden.“ Aus Sicht des Direktors des Deutschen Hopfenmuseums sei das eine einmalige Sache. „Wir wurden gefragt, ob die Damen eventuell von Anfang August bis Mitte September an ein paar Wochenenden in die Holledau kommen würden, um dort ebenfalls Kränze zu binden“, verrät Bräger. Doch das überlässt er natürlich den Verantwortlichen des Obst- und Gartenbauvereins. Jetzt haben die erst einmal die Besucher des Hopfazupfa-Festes direkt am Hopfengarten in Maxlrain die Möglichkeit, ein solches Unikat zu erwerben.

Für die jüngsten Festgäste gibt es ein Kinderprogramm, unter anderem mit Hüpfburg und Kutschfahrten. Gespannt werden dann alle zusammen das „Prominenten-Zupfa“ ab 13.30 Uhr verfolgen. Unter den strengen Augen der Profis und moderiert von Regina Wallner, bekannt vom Bayrischen Rundfunk, versuchen die Bürgermeister aus den umliegenden Gemeinden sowie weitere Persönlichkeiten in einer vorgegebenen Zeit, möglichst viele Dolden (ohne „Beiwerk“) von den Ranken zu zupfen. Wer am meisten Gewicht macht, freut sich am Ende über einen Geldbetrag, welcher im Wirkungsbereich des Gewinners für einen caritativen Zweck verwendet werden soll.

Interessant dürfte auch werden, ob der Maxlrainer „Senior-Chef“ Dr. Erich Prinz von Lobkowicz und dessen Nachfolger und Sohn Peter Prinz von Lobkowicz mitzupfen und wenn ja, ob die Erfahrung den Sieg holt oder der junge Elan. Nach der Auszeichnung der „Zupfa“ aus der Besucherschar mit Urkunde und „Hopfenmahl“ übernimmt „Boaritango“ die musikalische Unterhaltung zum Festausklang.

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